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	<title>Blafasel bloggt &#187; Reisen</title>
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	<description>Wo die Macht geistlos ist, ist der Geist machtlos</description>
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		<title>Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #3</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil III – Die Streckenplanung Aus Rechtlichen Gründen darf ich die alte Karte, die Herr Holtz mir überlassen hat, hier leider nicht veröffentlichen. Ansonsten könnte der geneigte Leser sehen, dass die genaue Nachverfolgung der Strecke an Hand der zweihundert Jahre alten Karte nicht ganz so einfach ist. Doch wie sollte ich bei der Streckenplanung vorgehen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil III – Die Streckenplanung</strong></p>
<div class="is"><img class="alignleft size-full wp-image-1038" title="Schatten" src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/76792b8c93b37c683825dc08d75fc4c7.jpg" alt="" width="250" height="187" /></div>
<p>Aus Rechtlichen Gründen darf ich die alte Karte, die Herr Holtz mir überlassen hat, hier leider nicht veröffentlichen. Ansonsten könnte der geneigte Leser sehen, dass die genaue Nachverfolgung der Strecke an Hand der zweihundert Jahre alten Karte nicht ganz so einfach ist. Doch wie sollte ich bei der Streckenplanung vorgehen?</p>
<p>Erst einmal habe ich mich über die liebevolle Art gefreut, in der die Karte gemalt ist. Nicht gezeichnet, sondern gemalt. Mit einer wunderbaren Detailgenauigkeit und –verliebtheit wurde jede Wegbiegung, Kurve und Kreuzung in der Karte verewigt. Natürlich hat sich in den letzten Jahrhunderten einiges an der Bebauung, der Landschaft und den Straßenverläufen verändert. Da waren mir Google-Maps und Earth eine sehr große Hilfe, denn darüber konnte ich ziemlich genau den ursprünglichen Weg nachvollziehen. Gerade durch die Luftaufnahmen ließen sich die alten Pfade, so sie nicht mittlerweile Asphaltiert sind, sehr schön erkennen.</p>
<p>Da ich die Tour nicht allein machen wollte, sondern mit meiner Frau, die dem Camping, insbesondere dem wilden Campen nicht so zugetan ist, musste ich das natürlich  in der Planung mit einbeziehen und die Tagesetappen so planen, dass wir am Abend immer in einem Ort mit Unterkunftsmöglichkeiten ankamen. Eine Aufgabe, die sich im Vorfeld nicht gut Planen lässt, da es hier eine Unzahl von Unbekannten Variablen, wie zum Beispiel das Wetter und die körperliche Fitness gibt. Blasen kann man nicht planen!<br />
Wenn ich allein losgelaufen wäre, hätte ich mein kleines Zelt eingepackt und dieses am Tagesende irgendwo in der Pläne aufgebaut. So waren wir jedoch auf Hotels und Pensionen angewiesen.</p>
<p>Die Reaktionen von Freunden und Bekannten, denen wir von unserem Vorhaben erzählten, konnten unterschiedlicher nicht sein. Die Aussagen reichten von „Ihr seid doch bekloppt“, „ist euer Auto kaputt?“ über „das ist aber ambitioniert“ bis hin zu „hm, das würde ich auch gern mal machen“. Allein der Vorsatz die Strecke in zehn Tagen bewältigen zu wollen rief bei einigen unserer Freunde Kopfschütteln hervor. Wobei ich mir da noch keine Sorgen machte, durchschnittlich dreißig Kilometer am Tag sollten doch locker zu schaffen sein, dachte ich mir. Die einzige Tatsache vor der ich ein bisschen Angst hatte, war das es mehrere Tage hintereinander regnen würde. Das würde mir nun gar keinen Spaß machen und mächtig auf die Stimmung drücken.</p>
<p>Während der Detailplanung stellte sich dann heraus, dass wir, wenn wir jeden Abend in einem Hotel oder einer Pension übernachten wollen, mit Tagesetappen von etwa 30 Km rechnen mussten. Dabei musste ich natürlich auch im Auge behalten, dass der zweite und dritte Wandertag nicht allzu lang sein sollte, da sich der Körper erst an die ungewohnte Belastung gewöhnen muss. Daraus resultierte, dass wir die Strecke nicht in zehn, sondern in 8 Etappen laufen würden. Auch hier war ich noch guter Dinge, aber lesen Sie selbst in den folgenden Etappenberichten.</p>
<p>Mehr dazu folgt im nächsten Teil oder zurück zu <a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-2/">Teil II</a>.</p>
<p>Bisherige  Artikel zu Thema:<br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #1</a><br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-2/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #2</a></p>
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		<title>Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #2</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil II – Die Recherche Wie ich im ersten Teil meines Berichtes bereits erwähnt habe, konnte man meine ersten Erkenntnisse mit Hilfe von Google, durchaus als mager bezeichnen. Zwar gibt es relativ viele Informationen über die Geschichte der Postkutschen, bzw. der Postrouten, aber leider so gut wie keine Beschreibungen der tatsächlichen Strecke. Trotzdem war mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil II – Die Recherche</strong></p>
<div class="is"><img class="alignleft size-full wp-image-1038" title="Schatten" src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/76792b8c93b37c683825dc08d75fc4c7.jpg" alt="" width="250" height="187" /></div>
<p>Wie ich im ersten Teil meines Berichtes bereits erwähnt habe, konnte man meine ersten Erkenntnisse mit Hilfe von Google, durchaus als mager bezeichnen. Zwar gibt es relativ viele Informationen über die Geschichte der Postkutschen, bzw. der Postrouten, aber leider so gut wie keine Beschreibungen der tatsächlichen Strecke.</p>
<p>Trotzdem war mein Jagdinstinkt geweckt; Irgendwo musste es einfach eine Beschreibung dieser Strecke geben. Durch die Recherche wurde auch der Wunsch intensiver, die Strecke so genau wie möglich auf der alten Route zu laufen. Was lag jetzt näher, als die Errungenschaften des Web 2.0, das social Media zu benutzen um an die benötigten Informationen heranzukommen. Warum twittere ich, warum bin ich bei Facebook und warum blogge ich, wenn ich nicht versuche, auf diesem Weg eine Vielzahl von Menschen anzusprechen, die mir vielleicht in dieser Situation helfen könnten. Frohen Mutes sendete ich meine Anfragen in die verschiedenen Kanäle und siehe da: Die Web 2.0 Gemeinde lieferte folgendes: Nada, rien, niente, nichts.<br />
Das heißt, nicht ganz nichts. Jemand gab mir einen Hinweis auf den deutschen Wanderverein, aber auf deren Webseite war auch nichts zu diesem Wanderweg zu finden, was sicher daran lag, dass es sich hier nicht um einen offiziellen (Fern)Wanderweg handelt. </p>
<p>Manchmal bin ich jedoch ein Glückskind! Bei der Suche über Google fand ich einen Artikel der <a href="http://www.welt.de/print-welt/article309196/Zu_Fuss_von_Hamburg_nach_Berlin.html" target="_blank">Welt-Online</a> aus dem Jahre 2004. In diesem Artikel wurde ein Berliner Hobby-Historiker vorgestellt, der diesen Weg 1994 von Berlin nach Hamburg gegangen ist und dieses 2004 in die andere Richtung wiederholen wollte. Glücklicherweise ist der Mann, Wolfgang Holtz, sehr rührig, was Vorträge, Führungen und Forenaktivitäten angeht. So nahm ich mir ein Herz und schrieb den Herrn Holtz einfach mal an. Zurück kam eine eMail mit dem Angebot, ihn anzurufen, denn er würde gern diese Forschungen, die er mit einem Freund zusammen gemacht hat mit mir teilen.</p>
<p>Nach einem fast zweistündigen, hochinteressanten und mit vielen nützlichen Informationen bestücktem Telefonat ließ mir Herr Holtz eine digitale Farbkopie einer Karte aus dem Jahre 1800 zukommen, die die Postillione auf ihrem Kutschbock bei sich führten und nach der sie die Strecke befuhren. Mit Hilfe dieser Karte war es mir dann möglich, den Streckenverlauf genau zu rekonstruieren.</p>
<p>Mehr dazu folgt im nächsten Teil oder zurück zu <a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin/">Teil I</a>.</p>
<p>Bisherige  Artikel zu Thema:<br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #1</a><br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-3/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #3</a></p>
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		<title>Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #1</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:15:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teil I – Wenn Schnapsideen Realität werden… Vor einiger Zeit, ich glaube es war im Jahr 2008, sah ich im Regionalprogramm des NDR Fernsehens einen Bericht, in dem der historische Postkutschenweg von Hamburg nach Berlin vorgestellt wurde. Ich hatte seinerzeit diese Meldung nur sehr unaufmerksam, quasi mit „einem halben Ohr“ verfolgt, das Thema blieb aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil I – Wenn Schnapsideen Realität werden…</strong></p>
<div class="is"><img class="alignleft size-full wp-image-1038" title="Schatten" src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/76792b8c93b37c683825dc08d75fc4c7.jpg" alt="" width="250" height="187" /></div>
<p>Vor einiger Zeit, ich glaube es war im Jahr 2008, sah ich im Regionalprogramm des NDR Fernsehens einen Bericht, in dem der historische Postkutschenweg von Hamburg nach Berlin vorgestellt wurde. Ich hatte seinerzeit diese Meldung nur sehr unaufmerksam, quasi mit „einem halben Ohr“ verfolgt, das Thema blieb aber trotzdem in meinem Hinterkopf gespeichert. Dann, im Sommer 2009, habe ich in der Zeitschrift <a href="http://www.fitforfun.de/" target="_blank">Fit for Fun</a> einen <a href="http://www.fitforfun.de/sport/fahrrad/radtouren/radreise-deutschland/hamburg-berlin-freiheit-auf-raedern_aid_6055.html">Artikel</a> gelesen, der eine Radtour von Hamburg nach Berlin beschrieb. Es war dort zwar nicht die Rede von dem historischen Postweg, aber die Transferleistung diese beiden Themen miteinander zu verbinden fiel mir nicht schwer, zumal ich die Idee diese Strecke mit alternativen Verkehrsmitteln zu meistern sehr interessant fand.</p>
<p>Schon seit langem ist die Durchwanderung des ungefähr 3400 Kilometer langen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Appalachian_Trail" target="_blank">Appalachian trails</a> ein sehr großer Traum von mir und daher lag es für mich nahe, diese Strecke nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß bewältigen zu wollen. Dreihundert Kilometer sollten doch ein Klacks sein, wenn man eine Wanderung von über dreitausend Kilometern durch die Wildnis von 14 Staaten an der amerikanischen Ostküste machen möchte. Niemandsland gibt es in Mecklenburg und Brandenburg zwar auch, aber das ist dennoch etwas völlig anderes. So ist der gelegte aufkeimende Samen dann langsam von einer Idee zu einer Pflanze Namens Vorhaben unter dem Motto „Das muss ich unbedingt mal machen“ gewachsen.</p>
<p>Da wir aus Gründen in diesem Jahr keinen Auslandsurlaub machen wollten, habe ich dann Anfang Juli damit angefangen Informationen über die historische Postroute im Internet zu suchen. Das Ergebnis war geradezu erschreckend, nämlich so gut wie keine brauchbaren Informationen. In Worten: Nada, rien, niente, nichts.</p>
<p>Zwar hat man durchaus immer wieder Hinweise auf den Postkutschenweg gefunden, aber es schien so, als ob dieser Weg zwar existierte, aber nachdem die letzte Postkutsche diese Strecke befahren hat, größtenteils vergessen wurde.</p>
<p>Jetzt stellte sich mir die Frage, was ich nun mit dieser Idee anfangen sollte? Dass ich von Hamburg nach Berlin laufen wollte stand für mich fest. Sollte ich mir eine eigene Strecke überlegen, oder mit dem Postcours weitermachen? Ich bin kein Historiker und meine Motivation aus allen möglichen Quellen die Fragmente des Postweges zusammenzusuchen und wie bei einem Puzzle zu einer kompletten Reiseroute zu einem Bild zusammen zu fügen, war zum einen aus Zeitgründen gering, zum anderen war mir auch nicht wirklich klar, wo ich damit anfangen sollte. Also dann doch einfach eine eigene Strecke ausdenken. Von Hamburg bis Wittenberge an der Elbe entlang und dann über Kyritz, Fehrbellin und Henningsdorf nach Berlin.</p>
<p><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=102518729189721241956.00048bbcb066d0e9d119d&amp;ll=53.189579,11.409302&amp;spn=0.855577,3.089733&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=102518729189721241956.00048bbcb066d0e9d119d&amp;ll=53.189579,11.409302&amp;spn=0.855577,3.089733&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">HH-Berlin &#8211; Alternativroute</a> auf einer größeren Karte anzeigen</small></p>
<p>Als ich dann Informationen zu diesen Orten gesucht habe, stieß ich immer wieder auf Hinweise zu diesem ominösen Postweg. Das führte -natürlich- dazu, dass ich immer neugieriger auf den Weg wurde und dann auch unbedingt herausfinden wollte, wie der Verlauf des Postkutschenweges war. Es wurde also Zeit, die Leistungsfähigkeit Googles zu Testen.</p>
<p>Mehr dazu folgt im nächsten <a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-2/">Teil</a>.</p>
<p>Weitere Artikel zu Thema:<br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-2/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #2</a><br />
<a href="http://www.martin-fredrich.de/2010/07/wanderung-hamburg-berlin-3/">Wanderung Hamburg &#8211; Berlin #3</a></p>
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		<title>Besuche eines Weltenbummlers</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 18:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weltreise! Allein das Wort hört sich schön an. Gesprochen ist es noch schöner. Mein lieber fränkischer Freund befindet sich auf selbiger. Ich gebe zu, dass ich etwas neidisch auf ihn bin. Aber er hat die Zeit und die Gelegenheit eine Weltreise zu unternehmen und wenn nicht jetzt, wann dann? Aber das wollte ich aber gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltreise! Allein das Wort hört sich schön an. Gesprochen ist es noch schöner. Mein lieber <a href="http://www.sadellite.de/">fränkischer Freund</a> befindet sich auf selbiger. Ich gebe zu, dass ich etwas neidisch auf ihn bin.<br />
Aber er hat die Zeit und die Gelegenheit eine Weltreise zu unternehmen und wenn nicht jetzt, wann dann?</p>
<p>Aber das wollte ich aber gar nicht erzählen, sondern mir ist dabei aufgefallen, dass das Hotspot-Netz in den USA ziemlich gut ausgebaut sein muss. Ich habe mich Mitte Oktober bei <a href="http://whos.amung.us">whos.amung.us</a> angemeldet und die bieten den Service, dass die Besucher des Blogs auf einer Karte dargestellt werden, von wo aus auf meine Seite zugegriffen wurde. Und an Hand dieser Karte kann ich nun einen Teil seine Reiseroute mitverfolgen.<br />
Ich habe diese Punkte rot eingefärbt. Coole Sache das!</p>
<p><img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/ac38a9b63e74830bce7ca7c27e64b1df.jpg' alt='worldmap' /></p>
<p>Übrigens sind die Reiseberichte sehr lesenswert! Ihr findet findet die unter <a href="http://www.sadellite.de/">www.sadellite.de</a></p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 13</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Wecker klingelt! Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es tatsächlich erst sechs Uhr früh ist. Auch nach zwei Wochen Urlaub ist dies für mich als Langschläfer keinesfalls angenehm. Wir wollen heute jedoch nach Masca fahren und die berühmte Wanderung durch den Barranco del Masca machen und um vor den ganzen Bussen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px; height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754239662/" title="Teneriffa_137 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/96810ea4bbc51468f2c1d6bbaf3a0689.jpg" width="160" height="240" alt="Teneriffa_137" /></a>
</div>
<p>Der Wecker klingelt! Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es tatsächlich erst sechs Uhr früh ist. Auch nach zwei Wochen Urlaub ist dies für mich als Langschläfer keinesfalls angenehm. Wir wollen heute jedoch nach Masca fahren und die berühmte Wanderung durch den Barranco del Masca machen und um vor den ganzen Bussen und den organisierten Wandertrupps, die in Herden die Schlucht herunter getrieben werden, dort zu sein, heißt es eben einmal früh aufzustehen.</p>
<p>Wenn man von Santiago del Teide aus nach Masca abbiegt geht es schon los. Die Straße führt in engsten Serpentinen den Berg hinauf. Teilweise muss ich unseren kleinen Citroen im ersten Gang den Berg hochquälen. Dann der Bergrücken und einige, wieder sehr enge Serpentinen herunter, bis sich zum ersten Mal das kleine Bergdorf Masca zeigt. Ein wirklich beeindruckendes Bild. Der Teil des Dorfes, der auf einem Kamm liegt, erinnert mich ein bisschen an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu">Machu Picchu</a>.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753406749/" title="Teneriffa_131 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/51af11d53d0cfe5a80a4fb27d797fca8.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_131" /></a>
</div>
<p>Jetzt die wirklich enge Serpentinenstraße zum Ort hinunter. Um diese Uhrzeit scheint noch das normale dörfliche Leben vorzuherrschen. Eine alte Bäuerin trägt einen großen Bund frisches Gras auf ihrem Rücken die Straße hoch zu ihrem Hof. Eine Gruppe älterer Männer steht im Schatten eines Lorbeerbaums und unterhält sich. Alles sehr idyllisch.</p>
<p>Wir machen uns auf den Weg zum Einstieg und werden von einem Schild aufgehalten, auf den steht, dass die Schlucht für Wanderer gesperrt ist. Während des großen Feuers im letzten Jahr ist &#8220;die Brücke&#8221; abgebrannt und noch nicht wieder erneuert worden. In Masca selbst ist von dem Feuer, bis auf einige am Stamm verkohlte Palmen nichts mehr zu sehen. Nach kurzer Überlegung wollen wir aber trotzdem gehen, zumal vor uns schon ein paar Leute in die Schlucht gestiegen sind. Wenn denn an der Brücke, oder deren Überresten Schluss sein sollte, dann ist das eben so!<br />
Zuerst geht es auf einem befestigten Weg mit Treppenstufen (wie immer sehr große Tritthöhen) hinunter. Nebenbei kommt man an einem weiteren Schild vorbei, auf dem man darüber informiert wird, dass man keine wilden Katzen füttern soll, da diese possierlichen Tierchen eine Plage darstellen. Das Maunzen begleitet uns auch die ersten 20 Minuten, gesehen habe ich aber keine der Katzen.</p>
<p>Dann kommt man zu der Stelle an der die Brücke stand. Dort hängt jetzt ein Seil, an dem man sich doch recht einfach abseilen und dann das nicht tiefe Bachbett durchqueren kann. Auf der anderen Seite kraxelt man dann kleine Stufen zu dem ursprünglichen Weg hoch. Nach kurzer Zeit tritt man dann auf dem Grund des Barranco in die eigentliche &#8220;Schluchtwelt&#8221; ein. Die Felswände schieben sich immer enger zusammen und man kommt sich teilweise wie in einem Dom vor. Jetzt geht es die nächsten Stunden in einer tollen Gerölllandschaft den Barranco hinunter. Hier gibt es immer wieder Hindernisse und Stufen zu überwinden und die Wanderung mutet wie ein kleines Abenteuer an. Toll! Teilweise ist etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt, aber davon gibt es -leider- nur zwei, drei kleine Passagen.<br />
Nach einiger Zeit ziehen sich dann die Felswände wieder zurück, es wird wieder heller und ab und zu dringt eine Brise mit Salzwassergeruch an die Nase und Meeresrauschen dringt ans Ohr. Nach einmal um eine Biegung gehen und man sieht den Strand und den Atlantik vor sich. Auch das ist ein grandioser Anblick.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753827557/" title="Teneriffa_161 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/9491e662dfe915eaf1ab04ff035a2f55.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_161" /></a>
</div>
<p>Einheimische haben sich hier Hütten aufgebaut, Boote legen hier an und trotzdem es immer noch recht früh ist, ist hier schon eine Menge los.<br />
Nach einer etwa einstündigen Rast machen wir uns dann auf den Rückweg die Schlucht hinauf in Richtung Masca. Jetzt kommen uns auch die ersten geführten Wandergruppen entgegen, in denen sich viele rote, verschwitzte und sehr angestrengte Gesichter wiederfinden. Einige von denen halten uns für total bekloppt, diesen Weg auch noch wieder hochgehen zu wollen <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .<br />
Zugegeben: Der Rückweg ist ziemlich anstrengend. Das letzte Drittel des Weges liegt ab dem Mittag in der Sonne und ist dann doch sehr heiß und ohne einen Lufthauch. Wir hatten auf dieser Tour sechs Liter Wasser mit und das hat so gerade eben gereicht. Eines muss ich noch sagen: Auch wenn die deutschen im Allgemeinen mit ihrer Perfektion und ihrer Ausrüstung übertreiben, in dieser Schlucht sind hohe Wanderschuhe und viel Wasser ein absolutes muss! Zwischendurch kamen uns zwei Frauen entgegen: Eine in &#8220;vernünftigen&#8221; Wanderoutfit, incl. Wanderschuhen, die andere Dame in (ehemals) weißer Hose und weißem Blüschen, Sommerhut und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Espadrilles">Espadrilles</a> . Recht angestrengt, da sie ihre Freundin schon über die kleinsten Stufen schieben musste, fragte sie mit spanischem Akzent – komischerweise schienen wir immer ein D-Schild auf der Stirn zu haben- wie lange sie denn noch laufen müssten (45-60 Minuten). Irgendwie taten sie mir leid, aber andererseits, die Anforderungen sollten doch eigentlich bekannt sein. Dass sie es überhaupt so weit geschafft haben verdient doch schon ein bisschen Hochachtung.</p>
<p>Nach insgesamt acht Stunden waren wir wieder oben in Masca und haben uns in das Café am Kirchplatz gesetzt. Die Bedienung kam heraus und die erste Frage der Dame war: &#8220;Na, war&#8217;s anstrendend?!&#8221;. Wieder das D-Schild ;-(.<br />
Ich war aber wirklich reell kaputt und vermute jetzt zu wissen, wie man sich nach einem Marathon fühlen muss. Aber neben dem Senderos del Agua ist das für mich die schönste Wandertour auf Teneriffa. Zumindest von den Touren, die wir gemacht haben.</p>
<p>Fotos wie immer <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606939175788/">hier</a>.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 12</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 10:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den gestrigen Anstrengungen musste wieder einmal ein Pausentag eingeschoben werden. Also wieder Pool, Terrasse und lesen. Am Abend dann einer neuer Versuch Essen zu zu gehen. Diesmal viel unsere Wahl auf ein Bio-Restaurant (El Cordero) am Ortseingang von Guargacho. Es bietet eine urige Athmosphäre, denn man sitzt in einer dekorierten Scheune. Ich habe mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753367101/" title="Teneriffa_021 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/699514efe37d82e9d184c0ad14ca72d9.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_021" /></a>
</div>
<p>Nach den <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-11/">gestrigen Anstrengungen</a> musste wieder einmal ein Pausentag eingeschoben werden. Also wieder Pool, Terrasse und lesen.</p>
<p>Am Abend dann einer neuer Versuch Essen zu zu gehen. Diesmal viel unsere Wahl auf ein Bio-Restaurant (<a href="http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000028/0/20791/information.html">El Cordero</a>) am Ortseingang von Guargacho. Es bietet eine urige Athmosphäre, denn man sitzt in einer dekorierten Scheune. Ich habe mich spontan an diverse Dorffeste von früher erinnern können <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Nebenbei könnte man noch im integrierten Bio-Laden einkaufen gehen.<br />
Unser Ansinnen Fisch essen zu wollen war hier wohl etwas daneben. Beide Fischgerichte, Zackenbarsch und Kabeljau, waren richtig schlecht.<br />
Ich habe jetzt gelesen, dass die Spezialität dieses Grill-Restaurants die Lammgerichte sind. Nun gut. Sprechen wir nicht weiter drüber.</p>
<p>Das Foto zeigt den Marktplatz von Vilaflor.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 11</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 05:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Urlaub scheint langsam zu wirken, vielleicht habe ich auch einmal wieder einen Anfall von preseniler Bettflucht. Jedenfalls wurde ich um sechs Uhr wach und ich fühlte mich ausgeschlafen. Ein schönes Gefühl! Ich bin dann leise aufgestanden, habe mir einen Kaffee aufgesetzt und mich auf die Terrasse begeben, es war noch dunkel, und die Ruhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753402921/" title="Teneriffa_120 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/3d3a4dd2c59084501d5fc6a6201c04ab.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_120" /></a>
</div>
<p>Der Urlaub scheint langsam zu wirken, vielleicht habe ich auch einmal wieder einen Anfall von preseniler Bettflucht. Jedenfalls wurde ich um sechs Uhr wach und ich fühlte mich ausgeschlafen. Ein schönes Gefühl! Ich bin dann leise aufgestanden, habe mir einen Kaffee aufgesetzt und mich auf die Terrasse begeben, es war noch dunkel, und die Ruhe genossen. Um kurz vor sieben schlurften die ersten Plantagenarbeiter vorbei und guckten doch etwas irritiert. Das so früh schon jemand auf ist, scheint eher nicht normal zu sein <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Meine liebe Frau ist dann auch relativ früh wach geworden, so dass schon um halb zehn zu einer weiteren Tour in den Norden aufbrachen. Als wir dann auf der Autobahn waren und das erste Schild nach Vilaflor sahen, haben wir uns gefragt, ob wir nicht doch noch einmal die Mondlandschaft versuchen sollten. Die <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-7-sa-0208/">Aufgabe vom letzten Mal</a> saß doch irgendwie wie ein kleiner Stachel. Also, gesagt getan, ab nach Vilaflor.</p>
<p>Im Rother Wanderführer ist diese Tour beschrieben mit: „Zu den märchenhaften Minaretten und Türmen der Mondlandschaft“ und weiter „Die Mondlandschaft zählt zu den größten Naturwundern der Insel … eine richtige Märchenlandschaft“. Laut Rother braucht man für diese Wanderung 4,20 Stunden und die Anforderungen sind „Leichte Wanderung“.</p>
<p>Soweit die Theorie.</p>
<p>Eigentlich stimmen die Angaben im Rother immer recht genau mit den tatsächlichen Aufwänden überein, aber um es vorweg zu sagen, wir haben für diese Tour 6 Stunden netto gebraucht! Es ist bisher einmal auf La Palma passiert, dass eine als Spaziergang titulierte Wanderung nur bedingt mit der Wirklichkeit übereinstimme. So jetzt aber auch in diesem Fall:<br />
Der erste Aufstieg über einen Geröll-Camino ging über 1,5 Stunden ziemlich steil Bergan. Dann folgte eine halbwegs flache Passage um dann wieder steil Bergauf zu gehen. Das dann auch in einer für mich wenig reizvollen Landschaft. Unterwegs trafen wir auf ein Pärchen, das genau so schnell –oder langsam- war wie wir. Wenn man meinte, es kann nicht weiter Bergauf gehen, gab es noch eine Steigung und dann noch eine. Es war heiß und es wehte so gut wie kein Wind.</p>
<div class="is" style="width:170px; height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754237140/" title="Paisaje Lunar von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/50a6a50b54be015a4d97ea29e6aaa69d.jpg" width="160" height="240" alt="Paisaje Lunar" /></a>
</div>
<p>Wir haben dann tatsächlich nach vier! Stunden reiner Gehzeit die Mondlandschaft erreicht. Das heißt die Aussichtsplattform auf der anderen Schluchtseite. Weil die Paisaje Lunar nämlich nicht betreten werden dürfen! Das ist ja auch aus Naturschutzgründen Okay. Aber es war doch sehr enttäuschend das eigentliche Ziel dieser Wanderung zu sehen.<br />
Es lohnt sich absolut <strong>nicht</strong>! Beim Wandern soll ja eigentlich der Weg das Ziel sein aber weder der Weg ist schön, noch ist die Landschaft reizvoll. Ich würde jedem von dieser Tour abraten. Es reicht, diese Wanderung nur bis zur &#8220;kleinen&#8221; Mondlandschaft zu machen, die etwa eine Stunde vorher zu sehen ist und dann umzukehren.</p>
<p>Leider haben wir das Pärchen nicht wieder getroffen. Wir hätten sie gern gefragt, wie sie diese Wanderung fanden. Zwischendurch sind wir auch noch auf eine Familie gestoßen, die mit drei kleinen Kindern und dem Rother in der Hand diese Tour gemacht haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das Ziel nicht erreicht und aufgegeben haben.<br />
Leicht ist diese Wanderung keineswegs und der Tenor der Rother-Beschreibung &#8220;..ist fast nur ein Spaziergang …&#8221; grenzt da schon fast an Körperverletzung. Mich hat diese Tour schon ziemlich geschafft und teilweise an meine körperlichen Grenzen gebracht.</p>
<p>Alle Fotos dieser Wanderung gibt es wie immer <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606884454293/">hier</a></p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 10</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 18:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Tag war eine Wanderung im oberen Orovatal geplant. Wir hatten uns den &#8220;Sendero del Agua&#8221; (Wasserpfad) von Puerto de la Cruz nach Los Realejos vorgenommen. Eine kleine Anmerkung: Diese Wanderung ist nicht im Rother Wanderführer, sondern steht im Reiseführer für Teneriffa aus dem Michael Müller Verlag. Ich wollte diese Tour unbedingt wegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753373357/" title="Casa Hamilton von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/a607700bf2b3447eea820e03758db9e8.jpg" width="240" height="160" alt="Casa Hamilton" /></a>
</div>
<p>An diesem Tag war eine Wanderung im oberen Orovatal geplant. Wir hatten uns den &#8220;Sendero del Agua&#8221; (Wasserpfad) von Puerto de la Cruz nach Los Realejos vorgenommen. Eine kleine Anmerkung: Diese Wanderung ist nicht im Rother Wanderführer, sondern steht im Reiseführer für Teneriffa aus dem Michael Müller Verlag.<br />
Ich wollte diese Tour unbedingt wegen der im Reiseführer abgebildeten – und jetzt nebenstehenden – Ruine machen, da ich ein absoluter Fan von Industrieruinen und verfallenen Gemäuern bin. Die Anfahrt nach Puerto de la Cruz ist von Süden aus schon ziemlich lang, aber es hat sich wirklich geloht. Das die Wanderung auf dem Sendero del Agua, neben der in der Masca-Schlucht, die schönste des Urlaubs werden sollte, hätte ich im Vorfeld nicht gedacht.</p>
<div class="is" style="width:170px; height:250px; float:right;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753369003/" title="Teneriffa_032 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/75a3b9945eb7aa063e0fc8459d97f6b5.jpg" width="160" height="240" alt="Teneriffa_032" /></a>
</div>
<p>Start der Wanderung ist an einem hässlichen blauen Klotz, dem Maritim Hotel. Wie man dort freiwillig seinen Urlaub verbringen kann ist mir absolut rätselhaft. Aber das muss ja jeder selber wissen. Jedenfalls geht es am Hotel vorbei auf einen Pfad an der Steilküste entlang. Von hier aus kann man auch eine gut frequentierte Badebucht erreichen.<br />
Wenn man jedoch dem Steilküstenweg weiter folgt, kommt man nach kurzer Zeit in ein Villenviertel mit Namen Romatica II. Hier leben, so wie es die Namen an den Klingelschildern (Zimmermann, Marcks, Böke Autovermietung etc.) vermuten lassen, in der Hauptsache deutsche. Wenn dieses Viertel durchschritten ist, kommt man wieder an die Steilküste und folgt dem gut ausgebauten Weg.</p>
<div class="is" style="width:138px; height:103px;">
<a href='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0641.JPG' title='Casa Hamilton'><img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/404a55393e67afae11501a8d5f3c9bc1.jpg' alt='Casa Hamilton' /></a>
</div>
<p>Dann nach einiger Zeit geht man um eine Wegbiegung und auf einmal taucht die Casa Hamilton vor einem auf. Ein beeindruckendes Bild. Hier habe ich wohl so an die zweihundert Fotos gemacht <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und für mich hätte hier die Wanderung schon zu Ende sein können, was sehr schade gewesen wäre, denn dann hätte ich die Rambla de Realejos nicht gesehen.<br />
Noch ein paar Informationen zu dem Gebäude, das im Volksmund Casa Hamilton genannt wird. Im Jahr 1903 wurde für damalige Verhältnisse eine revolutionäre, dampfbetriebene Wasserpumpanlage errichtet.<br />
Die ergiebigsten Quellen entsprangen immer schon im Orotavatal und eine große Menge dieses wertvollen Wassers floss einfach ungenutzt  ins Meer. Vor allem von Quellen, die wenig über der Wasseroberfläche des Meeres an die Oberfläche kamen.<br />
Mit der Pumpstation der Casa Hamilton, el Elevador de Aguas de Gordejuela, wurde das geändert. Mit dieser Pumpe gelang es, eine der reichsten Quellen des Orotavatals, deren Wasser bis dahin ungenutzt ins Meer floss, für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Das Wasser wurde aufgefangen und auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen gepumpt. Der Name dieser Anlage leitet sich von der Firma ab, die diese Errichtet hat, die Firma Hamilton.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;float:right;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753390931/" title="Teneriffa_084 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/9c0392013260e46bb34412da2ecd2eff.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_084" /></a>
</div>
<p>Über einen kleinen Abstecher durch einen Orangengarten, geht es dann wieder an der Steilküste mit einer atemberaubenden Aussicht entlang, bis man nach einiger Zeit an einem alten spanischen Herrenhaus steht, welches schon die ganze Zeit im Blickfeld war. Wenn man davor steht, sieht man, dass es schon ziemlich heruntergekommen ist, aber es wird zur Zeit saniert und renoviert und soll später als Kultur- und Informationszentrum genutzt werden. Auf dem selben Weg geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p>Diese eindrucksvolle Wanderung, eher ein Spaziergang, ist absolut empfehlenswert.</p>
<p>An dem Abend nach der Wanderung wollten wir noch einmal einen Versuch starten und irgendwo Essen gehen. Damit niemand fahren musste, fiel meine Wahl auf die Tacoteria im Ort. Tacos? Mexikanisch? Ja! Natürlich ist es albern auf den Kanaren mexikanisch Essen zu gehen, klar! Aber nach der Aktion in Los Abrigos war das okay für mich. Das essen war natürlich wie erwartet nicht wirklich doll, aber wir haben etwas warmes gegessen und sind satt geworden und haben mit einer Flasche Rosé 24 Euro bezahlt.</p>
<p>Alle Fotos dieser Wanderung gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606870867932/">hier</a></p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 9</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch heute haben wir einen &#8220;richtigen&#8221; Urlaubstag verbracht. Wir haben das gemacht, was auf dieser Seite der Insel Usus zu sein schein: Den ganzen Tag in El Médano am Strand gelegen und uns von der Sonne grillen lassen. Dabei habe ich den ersten leichten Sonnenbrand in diesem Urlaub abbekommen. Mist! Ich merkte, dass ich so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:180px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/bbd7de0a4e29b01b75dc894cbbb16a54.jpg' alt='Los Abrigos' />
</div>
<p>Auch heute haben wir einen &#8220;richtigen&#8221; Urlaubstag verbracht. Wir haben das gemacht, was auf dieser Seite der Insel Usus zu sein schein: Den ganzen Tag in El Médano am Strand gelegen und uns von der Sonne grillen lassen. Dabei habe ich den ersten leichten Sonnenbrand in diesem Urlaub abbekommen. Mist!<br />
Ich merkte, dass ich so langsam keine Lust mehr zu dem ewigen eincremen hatte. Das ist für die meisten Männer, so auch für mich, eh eine Qual. Aber die Verbrennung ist glücklicherweise nicht so schlimm.</p>
<p>Am Abend wollten wir dann das erste Mal essen gehen. Unsere Wahl fiel auf Los Abrigos, weil dieser Ort im Reiseführer auf Grund seiner tollen Fischlokale lobend erwähnt wurde. Wir waren ja auch schon einmal da und stellten das Auto auf dem schon <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-5-fr-0108/">bekannten Schotterplatz</a> ab und gingen zum Hafen herunter.</p>
<p>Kennt jemand von euch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koberer">Koberer</a>?<br />
Koberer sind die Menschen, die auf der Reeperbahn versuchen, Dich in eines der auf dem Kiez ansässigen Etablissements zu lotsen. Die Koberer auf dem Kiez sind aber harmlos im Vergleich zu denen, die In Los Abrigos an der Hafenkante stehen und versuchen dich in deren Restaurants zu bekommen.<br />
Wir fühlten und wirklich massiv bedrängt. Mich erinnerte das an irgendwelche Vietnam-Kriegsfilme in denen die Prostituierten dort die amerikanischen Soldaten anmachten: &#8220;Du wollen ficki ficki machen? Ich gut ficki für billig Geld&#8221;.<br />
So ähnlich hörte sich das auch an: &#8220;Du gut essen? Wir gutes Essen, billig. Du gucken wollen, alles frisch. Ist billig!&#8221;<br />
Ich will nicht billig, sondern gut essen. Vielleicht auch günstig, schön wenn das mit gut zusammenfällt. Vor allen Dingen will ich selbst und ohne Druck entscheiden wo ich etwas esse. Und, ganz wichtig, nicht permanent angetatscht werden. Brr.</p>
<p>Der Abend endete damit, dass wir am Supermarkt vorbeigefahren sind, einkauften und im Appartement Thunfisch-Baguette gegessen haben. So nicht liebe Leute!</p>
<p>Das heutige Bild zeigt das Hafenbecken von Los Abrigos.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 8</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tatsächlich schon Halbzeit! Nach der Anstrengung von Gestern, haben wir heute einen Faulpelz-Tag eingelegt. Pool, Terrasse, lesen. Weiter ist nichts passiert. Am Abend dann noch versucht einen offenen Supermarkt zu finden. Nicht ganz einfach aber nach ein bisschen herumfahren haben wir einen Spar-Markt in Ten-Bel gefunden. Das nächste Mal muss ich eine Kamera mitnehmen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754198118/" title="Teneriffa_026 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/77534c2909490417db72f8e6ee9620dd.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_026" /></a>
</div>
<p>Tatsächlich schon Halbzeit!</p>
<p>Nach der Anstrengung von Gestern, haben wir heute einen Faulpelz-Tag eingelegt.<br />
Pool, Terrasse, lesen. Weiter ist nichts passiert.<br />
Am Abend dann noch versucht einen offenen Supermarkt zu finden. Nicht ganz einfach aber nach ein bisschen herumfahren haben wir einen Spar-Markt in Ten-Bel gefunden.<br />
Das nächste Mal muss ich eine Kamera mitnehmen und das Geschäft für den <a href="http://www.shopblogger.de/blog/">Shopblogger</a> fotografieren.</p>
<p>In Ermangelung eines Fotos des Spar-Marktes ist hier eines von einem anfliegenden Flugzeug.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 7</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist hart, wenn um sieben Uhr früh der Wecker klingelt. Die anderen Tage bin ich ja schon von alleine relativ früh wach geworden, aber wenn man durch den Wecker aufwacht ist das nicht wirklich schön. Wir hatten uns aber für heute eine lange Wanderung zur Mondlandschaft, der Paisaje Lunar vorgenommen und wegen der Anfahrtszeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px;height:250px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/97766af411a9def2237076bd3cacfb0a.jpg' alt='Fertig' />
</div>
<p>Das ist hart, wenn um sieben Uhr früh der Wecker klingelt. Die anderen Tage bin ich ja schon von alleine relativ früh wach geworden, aber wenn man durch den Wecker aufwacht ist das nicht wirklich schön.<br />
Wir hatten uns aber für heute eine lange Wanderung zur Mondlandschaft, der Paisaje Lunar vorgenommen und wegen der Anfahrtszeit und der Temperaturen der letzten Tage wollten für nicht erst mittags los. Ich wurde jedoch das Gefühl nicht los, dass dieser Tag der heißeste Tag werden sollte. Wir hatten um zehn Uhr schon 29° C. Und als wir so nach Vilaflor hinauf fuhren, wurde es wärmer und wärmer. Ich habe in den Reiseführern gelesen, dass es pro hundert Höhenmeter ein Grad kälter wird. Hier war es genau umgedreht.<br />
Jedenfalls stiegen wir in Vilaflor auf der Plaza an der Kirche in 1400 Meter Höhe aus dem Auto und es waren dann auch schon 34° C.  Wir sind dann aber trotzdem losgegangen. Wir sind ja fit und hart im nehmen…<br />
Da wir, wie oben beschrieben, zeitig los wollten, haben wir es mit dem Frühstück nicht so genau genommen und nur einen Kaffee getrunken und eine Banane gegessen. Ein Fehler, wie sich jetzt herausstellt. Nach etwa einer halben Stunde Wanderung auf einem recht steilen Camino, mit keiner Aussicht auf Änderung, und bei der Hitze des Tages, haben wir dann aufgegeben und sind zurückgegangen.</p>
<p>Wie sich noch herausstellen sollte, eine sehr weise und gute Entscheidung!</p>
<p>Zurück in Vilaflor haben wir uns ein Lokal gesucht und erst einmal vernünftig Mittag gegessen. Was mich dabei doch sehr erstaunt hat, ist dass zu dieser Zeit unheimlich viele französische Urlauber auf Teneriffa waren. &lt;schublade&gt;Die kommen doch sonst nicht aus ihrem Land heraus..&lt;/schublade&gt;<br />
Im Schatten sitzend, konnten wir diesen Tag in Vilaflor dann auch genießen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 6</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 11:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder ein Tag der mit faulenzen und erholen verbracht wird. Da für diesen Tag nichts geplant ist, können wir lange schlafen, was in diesem Fall bis 08:30 bedeutete. Ich fürchte, in diesem Urlaub kultiviere ich die presenile Bettflucht. Den Tag beginnen wir mit einem Käffchen, dann später Frühstück und danach auf die Dachterrasse und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/c8d09a48619bf887d3a206b0b714c1c7.jpg' alt='Playa de la Tajita' />
</div>
<p>Wieder ein Tag der mit faulenzen und erholen verbracht wird. Da für diesen Tag nichts geplant ist, können wir lange schlafen, was in diesem Fall bis 08:30 bedeutete. Ich fürchte, in diesem Urlaub kultiviere ich die presenile Bettflucht. Den Tag beginnen wir mit einem Käffchen, dann später Frühstück und danach auf die Dachterrasse und auf die Liege. Wir wollten heute jedoch unser Vorhaben umsetzen und tatsächlich an den Strand fahren. Wir waren bisher noch nicht am Wasser, was wir beide doch sehr schade finden. Dabei haben wir doch den Atlantik vor der Tür. Meine liebe Frau schlug vor: &#8220;Lass uns doch zur Costa del Silencio fahren&#8221;.<br />
Und schon ging der Spass los!</p>
<p>Es kam nämlich genau das, was ich hasse wie die Pest: Keine vernünftige Beschilderung, nur Ferienhausanlagen und Hotels, eine Affenhitze und ich hatte nach zehn Minuten Sucherei keine Lust mehr. Wir haben in Ten-Bel, so hieß der Ort, natürlich nichts gefunden. Weder Badebucht, noch einen Strand. Nichts, nada, niente. Also dann doch nach El Médano, sind ja nur zehn Kilometer. Dort angekommen tut sich uns ein eigentlich schöner Sandstrand auf. Ein ziemlich harter Wind weht dort und der Himmel steht voller Matten der Kite-Surfer, die zwischen den vielen Windsurfern herumflitzen.<br />
Eigentlich schön anzusehen, aber wir hatten dann doch keine Lust uns direkt dazwischen zu legen. Dann also zurück nach Los Abrigos. Super! Meine Laune wurde immer besser <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>In dem Ort der typische Schotterparkplatz in Hafennähe und siehe da: Eine Badebucht!</p>
<p>Badebucht? Nun ja, es handelte sich hier eher um eine Müllhalde mit Badegelegenheit. Es gab dort aber zumindest ein paar &#8220;Dorfschönheiten&#8221;, die sich zwischen dem Abfall drapiert hatten.<br />
Das war also auch nichts. Der geneigte Leser ahnt schon, wie es um mein Wohlbefinden bestellt war.</p>
<p>Als wir von El Médano nach Los Abrigos fuhren, sind wir doch an der Montaña Roja verbeigekommen, wo es noch einen Strand gab, den Playa de la Tejita. Versuchen wir es doch einmal dort. Also wieder vier Kilometer zurück, die Strecke kenne ich jetzt.<br />
Einmal davon abgesehen, dass ich mich in der Folge fast mit meiner lieben Frau gestritten hätte, sie ist aber nicht darauf eingegangen, war dies eine sehr gute Entscheidung diesen Strand anzufahren.<br />
Feiner grauer Sand, ein flacher Abgang zum Wasser und schöne hohe Wellen, die mich ein bisschen an St.-Girons erinnert haben.<br />
Der starke Nord-Ostwind, der über die Montaña hereinpfiff und den Sand vor sich hertrieb, hat uns dann auch noch ein kostenloses peeling verabreicht <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem etwas holperigen Beginn, hatten wir dann doch noch einen schönen Strandtag! Dort werden wir in den nächsten Tagen wieder einmal hinfahren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 5</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 20:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Höllenschlucht! So heißt das Ziel unserer heutigen Wandertour. Der Barranco del Infierno ist ein Naturschutzgebiet und es gibt Zugangsbeschränkungen. Es werden pro Tag maximal 200 Menschen hineingelassen und nicht mehr als 80 gleichzeitig. Nebenbei kostet es pro Person 3 Euro Eintritt, die der Pflege der Schlucht und des Wanderweges zu Gute kommen. Laut Wanderführer empfiehlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px;height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753365669/" title="Cascade de Barranco del Infierno von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/56516c5c20cfce1ff1ddeca9682819f2.jpg" width="160" height="240" alt="Cascade de Barranco del Infierno" /></a>
</div>
<p>Höllenschlucht! So heißt das Ziel unserer heutigen Wandertour. Der Barranco del Infierno ist ein Naturschutzgebiet und es gibt Zugangsbeschränkungen. Es werden pro Tag maximal 200 Menschen hineingelassen und nicht mehr als 80 gleichzeitig. Nebenbei kostet es pro Person 3 Euro Eintritt, die der Pflege der Schlucht und des Wanderweges zu Gute kommen.<br />
Laut Wanderführer empfiehlt es sich, sich vorher anzumelden und einen „permisso“ zu reservieren. Haben wir aber nicht getan und war auch nicht nötig.</p>
<p>Die Wanderung geht erst einige Meter in die Schlucht hinein und im Folgenden auf einem gut ausgebauten Wanderweg in sanften Schwüngen auf und ab. Immer schön in der Sonne, welche sich bei unserem Start um 12:45 Uhr deutlich bemerkbar macht. Der Glutofen senkrecht von oben und nicht der kleinste Windhauch. Das ist aber auch schon das Anstrengenste an diesem Weg. Die erste Hälfte der Wanderung ist nett, aber wenig spektakulär. Wenn man dann aber am Grund des Barrancos angelangt ist, läuft man unter einem Dach aus Lorbeerbäumen und anderen Pflanzen in einem regelrechten Urwald durch die Schlucht, bis plötzlich vor einem das Ziel auftaucht: Die Cascade, der Wasserfall.<br />
Ehrlich gesagt, die Wassermenge lässt im August dann doch ein wenig zu wünschen übrig, aber der Dom ist schon schön anzusehen. Die Fotos dieser Tour gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606725956786/">hier</a>.</p>
<p>Was wir heute neben den schönen Eindrücken mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass wir körperlich wohl doch nicht so unfit sind, wie anfangs befürchtet. Wir haben diverse andere Wanderer überholt und abgehängt und es gab auch einige, die nach uns in die Schlucht gegangen sind, die wir aber später nicht mehr gesehen haben, die also aufgegeben haben müssen. Und es gibt nur diesen einem Weg durch die Schlucht. Aber zugegeben: Ein bisschen kaputt waren wir am Schluss der drei stündigen Tour dann doch <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das google-Earth Lesezeichen für den Barranco del Infierno gibt es <a href="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/Barranco_del_Infierno.kmz">hier</a>.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 4</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir lassen es ruhig angehen. Ich bin schon wieder um acht Uhr wach geworden, habe aber, nachdem ich einen Kaffee aufgesetzt habe, noch bis um halb zehn im Bett gelegen und gelesen (Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Sehr zu empfehlen, sehr lustig), während meine liebe Frau neben mir lag und leiste vor sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754666356/" title="Gandalf von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/dce2af2fe39d786f70d547adf9c7ab79.jpg" width="240" height="160" alt="Gandalf" /></a>
</div>
<p>Wir lassen es ruhig angehen. Ich bin schon wieder um acht Uhr wach geworden, habe aber, nachdem ich einen Kaffee aufgesetzt habe, noch bis um halb zehn im Bett gelegen und gelesen (Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Sehr zu empfehlen, sehr lustig), während meine liebe Frau neben mir lag und leiste vor sich hin schnarchte <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir haben uns nach dem Kaffee dann vorgenommen, nachdem wir ein wenig hier am Pool und auf unserer Dachterrasse gelegen haben, nach El Médano zum Strand fahren. Soweit der Plan…<br />
Es hat dann noch dazu gereicht die Dachterrasse zu verlassen, als es und dort zu warm wurde und uns auf die untere vor dem Appartement zu schleppen. Später haben wir es immerhin noch einmal an den Pool geschafft!<br />
Nachmittags kam uns eine der vielen Katzen besuchen. Eine ganz liebe, die wir wegen ihrer Färbung „Gandalf“ getauft haben. Eine sehr anhängliche Katze, die immer gern auf meinen Schoß springt. Wenn sie sich dann richtig wohl fühlt, dann sabbert sie ein bisschen und es tropft Speichel aus ihrem Maul, was meine liebe Frau zu folgendem Kommentar verleitete:</p>
<blockquote><p>Hey, bei 30° &#8216;ne tropfende Muschi auf dem Schoß! Hat auch nicht jeder!</p></blockquote>
<p>Bah! Banause!</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 3</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Nacht wieder nicht so gut geschlafen, hatte ich ja schon berichtet, dass es warm ist und der Ventilator nervt. Man muss aber sagen, dass die Matratzen für spanische Verhältnisse außerordentlich gut sind. Recht hart und hängen nicht durch. Es kann einem ja passieren quasi in einer gefühlten Hängematte zu nächtigen. Dann eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753363057/" title="Teneriffa_006 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/2fa18cdcf4e494103c704e0ed912ca43.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_006" /></a>
</div>
<p>In der letzten Nacht wieder nicht so gut geschlafen, hatte ich ja schon berichtet, dass es warm ist und der Ventilator nervt. Man muss aber sagen, dass die Matratzen für spanische Verhältnisse außerordentlich gut sind. Recht hart und hängen nicht durch. Es kann einem ja passieren quasi in einer gefühlten Hängematte zu nächtigen.</p>
<p>Dann eben früh aufstehen, Frühstücken und die erste Tour beschließen. Ja ja, is&#8217; schon klar: Welcher vernünftige Wanderer beschließt seine Touren NACH oder WÄHREND des Frühstücks? Meine Liebe Frau und ich! Die erste Tour ist immer eine zum „eingewöhnen“. Das heißt kurz und nicht allzu anstrengend.<br />
Wir haben uns den Volcán Garachico in der Montaña Negra (1402 Meter) entschieden. Es ist ein Streifzug durch kontrastierende, pechschwarze Lavagrushänge, Schlackekegel und hellgrün leuchtende Kiefernwälder.</p>
<p>Und zum eingewöhnen ist das eine schöne Wanderung! Keine großartigen Anstiege und eine tatsächlich sehr schöne Vulkanlandschaft. Über den schwarzen Lavasand geht es durch und über erkaltete Lavaströme zu einem Fichtenwald und wieder über eine Hochebene zurück zum Ausgangspunkt. Dabei haben wir den Vulkan Garachico in etwa 1,5 Stunden reiner Gehzeit einmal umrundet.</p>
<p>Das Bild zeigt den Pico del Teide vom Fuß des Garachico.</p>
<p>Weitere Bilder dieser Wanderung findest Du <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606711321041/">hier</a>, das Lesezeichen(kmz) für google-Earth <a href="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/Volcan_Garachico.kmz">hier</a>.</p>
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