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	<title>Blafasel bloggt &#187; Teneriffa</title>
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	<description>Wo die Macht geistlos ist, ist der Geist machtlos</description>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 13</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wecker klingelt! Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es tatsächlich erst sechs Uhr früh ist. Auch nach zwei Wochen Urlaub ist dies für mich als Langschläfer keinesfalls angenehm. Wir wollen heute jedoch nach Masca fahren und die &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-13/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px; height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754239662/" title="Teneriffa_137 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/96810ea4bbc51468f2c1d6bbaf3a0689.jpg" width="160" height="240" alt="Teneriffa_137" /></a>
</div>
<p>Der Wecker klingelt! Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es tatsächlich erst sechs Uhr früh ist. Auch nach zwei Wochen Urlaub ist dies für mich als Langschläfer keinesfalls angenehm. Wir wollen heute jedoch nach Masca fahren und die berühmte Wanderung durch den Barranco del Masca machen und um vor den ganzen Bussen und den organisierten Wandertrupps, die in Herden die Schlucht herunter getrieben werden, dort zu sein, heißt es eben einmal früh aufzustehen.</p>
<p>Wenn man von Santiago del Teide aus nach Masca abbiegt geht es schon los. Die Straße führt in engsten Serpentinen den Berg hinauf. Teilweise muss ich unseren kleinen Citroen im ersten Gang den Berg hochquälen. Dann der Bergrücken und einige, wieder sehr enge Serpentinen herunter, bis sich zum ersten Mal das kleine Bergdorf Masca zeigt. Ein wirklich beeindruckendes Bild. Der Teil des Dorfes, der auf einem Kamm liegt, erinnert mich ein bisschen an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu">Machu Picchu</a>.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753406749/" title="Teneriffa_131 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/51af11d53d0cfe5a80a4fb27d797fca8.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_131" /></a>
</div>
<p>Jetzt die wirklich enge Serpentinenstraße zum Ort hinunter. Um diese Uhrzeit scheint noch das normale dörfliche Leben vorzuherrschen. Eine alte Bäuerin trägt einen großen Bund frisches Gras auf ihrem Rücken die Straße hoch zu ihrem Hof. Eine Gruppe älterer Männer steht im Schatten eines Lorbeerbaums und unterhält sich. Alles sehr idyllisch.</p>
<p>Wir machen uns auf den Weg zum Einstieg und werden von einem Schild aufgehalten, auf den steht, dass die Schlucht für Wanderer gesperrt ist. Während des großen Feuers im letzten Jahr ist &#8220;die Brücke&#8221; abgebrannt und noch nicht wieder erneuert worden. In Masca selbst ist von dem Feuer, bis auf einige am Stamm verkohlte Palmen nichts mehr zu sehen. Nach kurzer Überlegung wollen wir aber trotzdem gehen, zumal vor uns schon ein paar Leute in die Schlucht gestiegen sind. Wenn denn an der Brücke, oder deren Überresten Schluss sein sollte, dann ist das eben so!<br />
Zuerst geht es auf einem befestigten Weg mit Treppenstufen (wie immer sehr große Tritthöhen) hinunter. Nebenbei kommt man an einem weiteren Schild vorbei, auf dem man darüber informiert wird, dass man keine wilden Katzen füttern soll, da diese possierlichen Tierchen eine Plage darstellen. Das Maunzen begleitet uns auch die ersten 20 Minuten, gesehen habe ich aber keine der Katzen.</p>
<p>Dann kommt man zu der Stelle an der die Brücke stand. Dort hängt jetzt ein Seil, an dem man sich doch recht einfach abseilen und dann das nicht tiefe Bachbett durchqueren kann. Auf der anderen Seite kraxelt man dann kleine Stufen zu dem ursprünglichen Weg hoch. Nach kurzer Zeit tritt man dann auf dem Grund des Barranco in die eigentliche &#8220;Schluchtwelt&#8221; ein. Die Felswände schieben sich immer enger zusammen und man kommt sich teilweise wie in einem Dom vor. Jetzt geht es die nächsten Stunden in einer tollen Gerölllandschaft den Barranco hinunter. Hier gibt es immer wieder Hindernisse und Stufen zu überwinden und die Wanderung mutet wie ein kleines Abenteuer an. Toll! Teilweise ist etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt, aber davon gibt es -leider- nur zwei, drei kleine Passagen.<br />
Nach einiger Zeit ziehen sich dann die Felswände wieder zurück, es wird wieder heller und ab und zu dringt eine Brise mit Salzwassergeruch an die Nase und Meeresrauschen dringt ans Ohr. Nach einmal um eine Biegung gehen und man sieht den Strand und den Atlantik vor sich. Auch das ist ein grandioser Anblick.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753827557/" title="Teneriffa_161 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/9491e662dfe915eaf1ab04ff035a2f55.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_161" /></a>
</div>
<p>Einheimische haben sich hier Hütten aufgebaut, Boote legen hier an und trotzdem es immer noch recht früh ist, ist hier schon eine Menge los.<br />
Nach einer etwa einstündigen Rast machen wir uns dann auf den Rückweg die Schlucht hinauf in Richtung Masca. Jetzt kommen uns auch die ersten geführten Wandergruppen entgegen, in denen sich viele rote, verschwitzte und sehr angestrengte Gesichter wiederfinden. Einige von denen halten uns für total bekloppt, diesen Weg auch noch wieder hochgehen zu wollen <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .<br />
Zugegeben: Der Rückweg ist ziemlich anstrengend. Das letzte Drittel des Weges liegt ab dem Mittag in der Sonne und ist dann doch sehr heiß und ohne einen Lufthauch. Wir hatten auf dieser Tour sechs Liter Wasser mit und das hat so gerade eben gereicht. Eines muss ich noch sagen: Auch wenn die deutschen im Allgemeinen mit ihrer Perfektion und ihrer Ausrüstung übertreiben, in dieser Schlucht sind hohe Wanderschuhe und viel Wasser ein absolutes muss! Zwischendurch kamen uns zwei Frauen entgegen: Eine in &#8220;vernünftigen&#8221; Wanderoutfit, incl. Wanderschuhen, die andere Dame in (ehemals) weißer Hose und weißem Blüschen, Sommerhut und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Espadrilles">Espadrilles</a> . Recht angestrengt, da sie ihre Freundin schon über die kleinsten Stufen schieben musste, fragte sie mit spanischem Akzent – komischerweise schienen wir immer ein D-Schild auf der Stirn zu haben- wie lange sie denn noch laufen müssten (45-60 Minuten). Irgendwie taten sie mir leid, aber andererseits, die Anforderungen sollten doch eigentlich bekannt sein. Dass sie es überhaupt so weit geschafft haben verdient doch schon ein bisschen Hochachtung.</p>
<p>Nach insgesamt acht Stunden waren wir wieder oben in Masca und haben uns in das Café am Kirchplatz gesetzt. Die Bedienung kam heraus und die erste Frage der Dame war: &#8220;Na, war&#8217;s anstrendend?!&#8221;. Wieder das D-Schild ;-(.<br />
Ich war aber wirklich reell kaputt und vermute jetzt zu wissen, wie man sich nach einem Marathon fühlen muss. Aber neben dem Senderos del Agua ist das für mich die schönste Wandertour auf Teneriffa. Zumindest von den Touren, die wir gemacht haben.</p>
<p>Fotos wie immer <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606939175788/">hier</a>.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 12</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 10:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den gestrigen Anstrengungen musste wieder einmal ein Pausentag eingeschoben werden. Also wieder Pool, Terrasse und lesen. Am Abend dann einer neuer Versuch Essen zu zu gehen. Diesmal viel unsere Wahl auf ein Bio-Restaurant (El Cordero) am Ortseingang von Guargacho. &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-%e2%80%93-tag-12/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753367101/" title="Teneriffa_021 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/699514efe37d82e9d184c0ad14ca72d9.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_021" /></a>
</div>
<p>Nach den <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-11/">gestrigen Anstrengungen</a> musste wieder einmal ein Pausentag eingeschoben werden. Also wieder Pool, Terrasse und lesen.</p>
<p>Am Abend dann einer neuer Versuch Essen zu zu gehen. Diesmal viel unsere Wahl auf ein Bio-Restaurant (<a href="http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000028/0/20791/information.html">El Cordero</a>) am Ortseingang von Guargacho. Es bietet eine urige Athmosphäre, denn man sitzt in einer dekorierten Scheune. Ich habe mich spontan an diverse Dorffeste von früher erinnern können <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Nebenbei könnte man noch im integrierten Bio-Laden einkaufen gehen.<br />
Unser Ansinnen Fisch essen zu wollen war hier wohl etwas daneben. Beide Fischgerichte, Zackenbarsch und Kabeljau, waren richtig schlecht.<br />
Ich habe jetzt gelesen, dass die Spezialität dieses Grill-Restaurants die Lammgerichte sind. Nun gut. Sprechen wir nicht weiter drüber.</p>
<p>Das Foto zeigt den Marktplatz von Vilaflor.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 11</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 05:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Urlaub scheint langsam zu wirken, vielleicht habe ich auch einmal wieder einen Anfall von preseniler Bettflucht. Jedenfalls wurde ich um sechs Uhr wach und ich fühlte mich ausgeschlafen. Ein schönes Gefühl! Ich bin dann leise aufgestanden, habe mir einen &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-11/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753402921/" title="Teneriffa_120 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/3d3a4dd2c59084501d5fc6a6201c04ab.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_120" /></a>
</div>
<p>Der Urlaub scheint langsam zu wirken, vielleicht habe ich auch einmal wieder einen Anfall von preseniler Bettflucht. Jedenfalls wurde ich um sechs Uhr wach und ich fühlte mich ausgeschlafen. Ein schönes Gefühl! Ich bin dann leise aufgestanden, habe mir einen Kaffee aufgesetzt und mich auf die Terrasse begeben, es war noch dunkel, und die Ruhe genossen. Um kurz vor sieben schlurften die ersten Plantagenarbeiter vorbei und guckten doch etwas irritiert. Das so früh schon jemand auf ist, scheint eher nicht normal zu sein <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Meine liebe Frau ist dann auch relativ früh wach geworden, so dass schon um halb zehn zu einer weiteren Tour in den Norden aufbrachen. Als wir dann auf der Autobahn waren und das erste Schild nach Vilaflor sahen, haben wir uns gefragt, ob wir nicht doch noch einmal die Mondlandschaft versuchen sollten. Die <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-7-sa-0208/">Aufgabe vom letzten Mal</a> saß doch irgendwie wie ein kleiner Stachel. Also, gesagt getan, ab nach Vilaflor.</p>
<p>Im Rother Wanderführer ist diese Tour beschrieben mit: „Zu den märchenhaften Minaretten und Türmen der Mondlandschaft“ und weiter „Die Mondlandschaft zählt zu den größten Naturwundern der Insel … eine richtige Märchenlandschaft“. Laut Rother braucht man für diese Wanderung 4,20 Stunden und die Anforderungen sind „Leichte Wanderung“.</p>
<p>Soweit die Theorie.</p>
<p>Eigentlich stimmen die Angaben im Rother immer recht genau mit den tatsächlichen Aufwänden überein, aber um es vorweg zu sagen, wir haben für diese Tour 6 Stunden netto gebraucht! Es ist bisher einmal auf La Palma passiert, dass eine als Spaziergang titulierte Wanderung nur bedingt mit der Wirklichkeit übereinstimme. So jetzt aber auch in diesem Fall:<br />
Der erste Aufstieg über einen Geröll-Camino ging über 1,5 Stunden ziemlich steil Bergan. Dann folgte eine halbwegs flache Passage um dann wieder steil Bergauf zu gehen. Das dann auch in einer für mich wenig reizvollen Landschaft. Unterwegs trafen wir auf ein Pärchen, das genau so schnell –oder langsam- war wie wir. Wenn man meinte, es kann nicht weiter Bergauf gehen, gab es noch eine Steigung und dann noch eine. Es war heiß und es wehte so gut wie kein Wind.</p>
<div class="is" style="width:170px; height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754237140/" title="Paisaje Lunar von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/50a6a50b54be015a4d97ea29e6aaa69d.jpg" width="160" height="240" alt="Paisaje Lunar" /></a>
</div>
<p>Wir haben dann tatsächlich nach vier! Stunden reiner Gehzeit die Mondlandschaft erreicht. Das heißt die Aussichtsplattform auf der anderen Schluchtseite. Weil die Paisaje Lunar nämlich nicht betreten werden dürfen! Das ist ja auch aus Naturschutzgründen Okay. Aber es war doch sehr enttäuschend das eigentliche Ziel dieser Wanderung zu sehen.<br />
Es lohnt sich absolut <strong>nicht</strong>! Beim Wandern soll ja eigentlich der Weg das Ziel sein aber weder der Weg ist schön, noch ist die Landschaft reizvoll. Ich würde jedem von dieser Tour abraten. Es reicht, diese Wanderung nur bis zur &#8220;kleinen&#8221; Mondlandschaft zu machen, die etwa eine Stunde vorher zu sehen ist und dann umzukehren.</p>
<p>Leider haben wir das Pärchen nicht wieder getroffen. Wir hätten sie gern gefragt, wie sie diese Wanderung fanden. Zwischendurch sind wir auch noch auf eine Familie gestoßen, die mit drei kleinen Kindern und dem Rother in der Hand diese Tour gemacht haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das Ziel nicht erreicht und aufgegeben haben.<br />
Leicht ist diese Wanderung keineswegs und der Tenor der Rother-Beschreibung &#8220;..ist fast nur ein Spaziergang …&#8221; grenzt da schon fast an Körperverletzung. Mich hat diese Tour schon ziemlich geschafft und teilweise an meine körperlichen Grenzen gebracht.</p>
<p>Alle Fotos dieser Wanderung gibt es wie immer <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606884454293/">hier</a></p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 10</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 18:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Tag war eine Wanderung im oberen Orovatal geplant. Wir hatten uns den &#8220;Sendero del Agua&#8221; (Wasserpfad) von Puerto de la Cruz nach Los Realejos vorgenommen. Eine kleine Anmerkung: Diese Wanderung ist nicht im Rother Wanderführer, sondern steht im &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-10/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753373357/" title="Casa Hamilton von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/a607700bf2b3447eea820e03758db9e8.jpg" width="240" height="160" alt="Casa Hamilton" /></a>
</div>
<p>An diesem Tag war eine Wanderung im oberen Orovatal geplant. Wir hatten uns den &#8220;Sendero del Agua&#8221; (Wasserpfad) von Puerto de la Cruz nach Los Realejos vorgenommen. Eine kleine Anmerkung: Diese Wanderung ist nicht im Rother Wanderführer, sondern steht im Reiseführer für Teneriffa aus dem Michael Müller Verlag.<br />
Ich wollte diese Tour unbedingt wegen der im Reiseführer abgebildeten – und jetzt nebenstehenden – Ruine machen, da ich ein absoluter Fan von Industrieruinen und verfallenen Gemäuern bin. Die Anfahrt nach Puerto de la Cruz ist von Süden aus schon ziemlich lang, aber es hat sich wirklich geloht. Das die Wanderung auf dem Sendero del Agua, neben der in der Masca-Schlucht, die schönste des Urlaubs werden sollte, hätte ich im Vorfeld nicht gedacht.</p>
<div class="is" style="width:170px; height:250px; float:right;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753369003/" title="Teneriffa_032 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/75a3b9945eb7aa063e0fc8459d97f6b5.jpg" width="160" height="240" alt="Teneriffa_032" /></a>
</div>
<p>Start der Wanderung ist an einem hässlichen blauen Klotz, dem Maritim Hotel. Wie man dort freiwillig seinen Urlaub verbringen kann ist mir absolut rätselhaft. Aber das muss ja jeder selber wissen. Jedenfalls geht es am Hotel vorbei auf einen Pfad an der Steilküste entlang. Von hier aus kann man auch eine gut frequentierte Badebucht erreichen.<br />
Wenn man jedoch dem Steilküstenweg weiter folgt, kommt man nach kurzer Zeit in ein Villenviertel mit Namen Romatica II. Hier leben, so wie es die Namen an den Klingelschildern (Zimmermann, Marcks, Böke Autovermietung etc.) vermuten lassen, in der Hauptsache deutsche. Wenn dieses Viertel durchschritten ist, kommt man wieder an die Steilküste und folgt dem gut ausgebauten Weg.</p>
<div class="is" style="width:138px; height:103px;">
<a href='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/img_0641.JPG' title='Casa Hamilton'><img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/404a55393e67afae11501a8d5f3c9bc1.jpg' alt='Casa Hamilton' /></a>
</div>
<p>Dann nach einiger Zeit geht man um eine Wegbiegung und auf einmal taucht die Casa Hamilton vor einem auf. Ein beeindruckendes Bild. Hier habe ich wohl so an die zweihundert Fotos gemacht <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und für mich hätte hier die Wanderung schon zu Ende sein können, was sehr schade gewesen wäre, denn dann hätte ich die Rambla de Realejos nicht gesehen.<br />
Noch ein paar Informationen zu dem Gebäude, das im Volksmund Casa Hamilton genannt wird. Im Jahr 1903 wurde für damalige Verhältnisse eine revolutionäre, dampfbetriebene Wasserpumpanlage errichtet.<br />
Die ergiebigsten Quellen entsprangen immer schon im Orotavatal und eine große Menge dieses wertvollen Wassers floss einfach ungenutzt  ins Meer. Vor allem von Quellen, die wenig über der Wasseroberfläche des Meeres an die Oberfläche kamen.<br />
Mit der Pumpstation der Casa Hamilton, el Elevador de Aguas de Gordejuela, wurde das geändert. Mit dieser Pumpe gelang es, eine der reichsten Quellen des Orotavatals, deren Wasser bis dahin ungenutzt ins Meer floss, für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Das Wasser wurde aufgefangen und auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen gepumpt. Der Name dieser Anlage leitet sich von der Firma ab, die diese Errichtet hat, die Firma Hamilton.</p>
<div class="is" style="width:250px; height:170px;float:right;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753390931/" title="Teneriffa_084 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/9c0392013260e46bb34412da2ecd2eff.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_084" /></a>
</div>
<p>Über einen kleinen Abstecher durch einen Orangengarten, geht es dann wieder an der Steilküste mit einer atemberaubenden Aussicht entlang, bis man nach einiger Zeit an einem alten spanischen Herrenhaus steht, welches schon die ganze Zeit im Blickfeld war. Wenn man davor steht, sieht man, dass es schon ziemlich heruntergekommen ist, aber es wird zur Zeit saniert und renoviert und soll später als Kultur- und Informationszentrum genutzt werden. Auf dem selben Weg geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.</p>
<p>Diese eindrucksvolle Wanderung, eher ein Spaziergang, ist absolut empfehlenswert.</p>
<p>An dem Abend nach der Wanderung wollten wir noch einmal einen Versuch starten und irgendwo Essen gehen. Damit niemand fahren musste, fiel meine Wahl auf die Tacoteria im Ort. Tacos? Mexikanisch? Ja! Natürlich ist es albern auf den Kanaren mexikanisch Essen zu gehen, klar! Aber nach der Aktion in Los Abrigos war das okay für mich. Das essen war natürlich wie erwartet nicht wirklich doll, aber wir haben etwas warmes gegessen und sind satt geworden und haben mit einer Flasche Rosé 24 Euro bezahlt.</p>
<p>Alle Fotos dieser Wanderung gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606870867932/">hier</a></p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 9</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch heute haben wir einen &#8220;richtigen&#8221; Urlaubstag verbracht. Wir haben das gemacht, was auf dieser Seite der Insel Usus zu sein schein: Den ganzen Tag in El Médano am Strand gelegen und uns von der Sonne grillen lassen. Dabei habe &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-%e2%80%93-tag-9-mo-0408/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:180px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/bbd7de0a4e29b01b75dc894cbbb16a54.jpg' alt='Los Abrigos' />
</div>
<p>Auch heute haben wir einen &#8220;richtigen&#8221; Urlaubstag verbracht. Wir haben das gemacht, was auf dieser Seite der Insel Usus zu sein schein: Den ganzen Tag in El Médano am Strand gelegen und uns von der Sonne grillen lassen. Dabei habe ich den ersten leichten Sonnenbrand in diesem Urlaub abbekommen. Mist!<br />
Ich merkte, dass ich so langsam keine Lust mehr zu dem ewigen eincremen hatte. Das ist für die meisten Männer, so auch für mich, eh eine Qual. Aber die Verbrennung ist glücklicherweise nicht so schlimm.</p>
<p>Am Abend wollten wir dann das erste Mal essen gehen. Unsere Wahl fiel auf Los Abrigos, weil dieser Ort im Reiseführer auf Grund seiner tollen Fischlokale lobend erwähnt wurde. Wir waren ja auch schon einmal da und stellten das Auto auf dem schon <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-5-fr-0108/">bekannten Schotterplatz</a> ab und gingen zum Hafen herunter.</p>
<p>Kennt jemand von euch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koberer">Koberer</a>?<br />
Koberer sind die Menschen, die auf der Reeperbahn versuchen, Dich in eines der auf dem Kiez ansässigen Etablissements zu lotsen. Die Koberer auf dem Kiez sind aber harmlos im Vergleich zu denen, die In Los Abrigos an der Hafenkante stehen und versuchen dich in deren Restaurants zu bekommen.<br />
Wir fühlten und wirklich massiv bedrängt. Mich erinnerte das an irgendwelche Vietnam-Kriegsfilme in denen die Prostituierten dort die amerikanischen Soldaten anmachten: &#8220;Du wollen ficki ficki machen? Ich gut ficki für billig Geld&#8221;.<br />
So ähnlich hörte sich das auch an: &#8220;Du gut essen? Wir gutes Essen, billig. Du gucken wollen, alles frisch. Ist billig!&#8221;<br />
Ich will nicht billig, sondern gut essen. Vielleicht auch günstig, schön wenn das mit gut zusammenfällt. Vor allen Dingen will ich selbst und ohne Druck entscheiden wo ich etwas esse. Und, ganz wichtig, nicht permanent angetatscht werden. Brr.</p>
<p>Der Abend endete damit, dass wir am Supermarkt vorbeigefahren sind, einkauften und im Appartement Thunfisch-Baguette gegessen haben. So nicht liebe Leute!</p>
<p>Das heutige Bild zeigt das Hafenbecken von Los Abrigos.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 8</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tatsächlich schon Halbzeit! Nach der Anstrengung von Gestern, haben wir heute einen Faulpelz-Tag eingelegt. Pool, Terrasse, lesen. Weiter ist nichts passiert. Am Abend dann noch versucht einen offenen Supermarkt zu finden. Nicht ganz einfach aber nach ein bisschen herumfahren haben &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-8-so-0308/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754198118/" title="Teneriffa_026 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/77534c2909490417db72f8e6ee9620dd.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_026" /></a>
</div>
<p>Tatsächlich schon Halbzeit!</p>
<p>Nach der Anstrengung von Gestern, haben wir heute einen Faulpelz-Tag eingelegt.<br />
Pool, Terrasse, lesen. Weiter ist nichts passiert.<br />
Am Abend dann noch versucht einen offenen Supermarkt zu finden. Nicht ganz einfach aber nach ein bisschen herumfahren haben wir einen Spar-Markt in Ten-Bel gefunden.<br />
Das nächste Mal muss ich eine Kamera mitnehmen und das Geschäft für den <a href="http://www.shopblogger.de/blog/">Shopblogger</a> fotografieren.</p>
<p>In Ermangelung eines Fotos des Spar-Marktes ist hier eines von einem anfliegenden Flugzeug.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 7</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist hart, wenn um sieben Uhr früh der Wecker klingelt. Die anderen Tage bin ich ja schon von alleine relativ früh wach geworden, aber wenn man durch den Wecker aufwacht ist das nicht wirklich schön. Wir hatten uns aber &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-7-sa-0208/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px;height:250px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/97766af411a9def2237076bd3cacfb0a.jpg' alt='Fertig' />
</div>
<p>Das ist hart, wenn um sieben Uhr früh der Wecker klingelt. Die anderen Tage bin ich ja schon von alleine relativ früh wach geworden, aber wenn man durch den Wecker aufwacht ist das nicht wirklich schön.<br />
Wir hatten uns aber für heute eine lange Wanderung zur Mondlandschaft, der Paisaje Lunar vorgenommen und wegen der Anfahrtszeit und der Temperaturen der letzten Tage wollten für nicht erst mittags los. Ich wurde jedoch das Gefühl nicht los, dass dieser Tag der heißeste Tag werden sollte. Wir hatten um zehn Uhr schon 29° C. Und als wir so nach Vilaflor hinauf fuhren, wurde es wärmer und wärmer. Ich habe in den Reiseführern gelesen, dass es pro hundert Höhenmeter ein Grad kälter wird. Hier war es genau umgedreht.<br />
Jedenfalls stiegen wir in Vilaflor auf der Plaza an der Kirche in 1400 Meter Höhe aus dem Auto und es waren dann auch schon 34° C.  Wir sind dann aber trotzdem losgegangen. Wir sind ja fit und hart im nehmen…<br />
Da wir, wie oben beschrieben, zeitig los wollten, haben wir es mit dem Frühstück nicht so genau genommen und nur einen Kaffee getrunken und eine Banane gegessen. Ein Fehler, wie sich jetzt herausstellt. Nach etwa einer halben Stunde Wanderung auf einem recht steilen Camino, mit keiner Aussicht auf Änderung, und bei der Hitze des Tages, haben wir dann aufgegeben und sind zurückgegangen.</p>
<p>Wie sich noch herausstellen sollte, eine sehr weise und gute Entscheidung!</p>
<p>Zurück in Vilaflor haben wir uns ein Lokal gesucht und erst einmal vernünftig Mittag gegessen. Was mich dabei doch sehr erstaunt hat, ist dass zu dieser Zeit unheimlich viele französische Urlauber auf Teneriffa waren. &lt;schublade&gt;Die kommen doch sonst nicht aus ihrem Land heraus..&lt;/schublade&gt;<br />
Im Schatten sitzend, konnten wir diesen Tag in Vilaflor dann auch genießen.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 6</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 11:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder ein Tag der mit faulenzen und erholen verbracht wird. Da für diesen Tag nichts geplant ist, können wir lange schlafen, was in diesem Fall bis 08:30 bedeutete. Ich fürchte, in diesem Urlaub kultiviere ich die presenile Bettflucht. Den Tag &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-5-fr-0108/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/c8d09a48619bf887d3a206b0b714c1c7.jpg' alt='Playa de la Tajita' />
</div>
<p>Wieder ein Tag der mit faulenzen und erholen verbracht wird. Da für diesen Tag nichts geplant ist, können wir lange schlafen, was in diesem Fall bis 08:30 bedeutete. Ich fürchte, in diesem Urlaub kultiviere ich die presenile Bettflucht. Den Tag beginnen wir mit einem Käffchen, dann später Frühstück und danach auf die Dachterrasse und auf die Liege. Wir wollten heute jedoch unser Vorhaben umsetzen und tatsächlich an den Strand fahren. Wir waren bisher noch nicht am Wasser, was wir beide doch sehr schade finden. Dabei haben wir doch den Atlantik vor der Tür. Meine liebe Frau schlug vor: &#8220;Lass uns doch zur Costa del Silencio fahren&#8221;.<br />
Und schon ging der Spass los!</p>
<p>Es kam nämlich genau das, was ich hasse wie die Pest: Keine vernünftige Beschilderung, nur Ferienhausanlagen und Hotels, eine Affenhitze und ich hatte nach zehn Minuten Sucherei keine Lust mehr. Wir haben in Ten-Bel, so hieß der Ort, natürlich nichts gefunden. Weder Badebucht, noch einen Strand. Nichts, nada, niente. Also dann doch nach El Médano, sind ja nur zehn Kilometer. Dort angekommen tut sich uns ein eigentlich schöner Sandstrand auf. Ein ziemlich harter Wind weht dort und der Himmel steht voller Matten der Kite-Surfer, die zwischen den vielen Windsurfern herumflitzen.<br />
Eigentlich schön anzusehen, aber wir hatten dann doch keine Lust uns direkt dazwischen zu legen. Dann also zurück nach Los Abrigos. Super! Meine Laune wurde immer besser <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>In dem Ort der typische Schotterparkplatz in Hafennähe und siehe da: Eine Badebucht!</p>
<p>Badebucht? Nun ja, es handelte sich hier eher um eine Müllhalde mit Badegelegenheit. Es gab dort aber zumindest ein paar &#8220;Dorfschönheiten&#8221;, die sich zwischen dem Abfall drapiert hatten.<br />
Das war also auch nichts. Der geneigte Leser ahnt schon, wie es um mein Wohlbefinden bestellt war.</p>
<p>Als wir von El Médano nach Los Abrigos fuhren, sind wir doch an der Montaña Roja verbeigekommen, wo es noch einen Strand gab, den Playa de la Tejita. Versuchen wir es doch einmal dort. Also wieder vier Kilometer zurück, die Strecke kenne ich jetzt.<br />
Einmal davon abgesehen, dass ich mich in der Folge fast mit meiner lieben Frau gestritten hätte, sie ist aber nicht darauf eingegangen, war dies eine sehr gute Entscheidung diesen Strand anzufahren.<br />
Feiner grauer Sand, ein flacher Abgang zum Wasser und schöne hohe Wellen, die mich ein bisschen an St.-Girons erinnert haben.<br />
Der starke Nord-Ostwind, der über die Montaña hereinpfiff und den Sand vor sich hertrieb, hat uns dann auch noch ein kostenloses peeling verabreicht <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem etwas holperigen Beginn, hatten wir dann doch noch einen schönen Strandtag! Dort werden wir in den nächsten Tagen wieder einmal hinfahren.</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 5</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 20:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Höllenschlucht! So heißt das Ziel unserer heutigen Wandertour. Der Barranco del Infierno ist ein Naturschutzgebiet und es gibt Zugangsbeschränkungen. Es werden pro Tag maximal 200 Menschen hineingelassen und nicht mehr als 80 gleichzeitig. Nebenbei kostet es pro Person 3 Euro &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-5-do-3107/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px;height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753365669/" title="Cascade de Barranco del Infierno von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/56516c5c20cfce1ff1ddeca9682819f2.jpg" width="160" height="240" alt="Cascade de Barranco del Infierno" /></a>
</div>
<p>Höllenschlucht! So heißt das Ziel unserer heutigen Wandertour. Der Barranco del Infierno ist ein Naturschutzgebiet und es gibt Zugangsbeschränkungen. Es werden pro Tag maximal 200 Menschen hineingelassen und nicht mehr als 80 gleichzeitig. Nebenbei kostet es pro Person 3 Euro Eintritt, die der Pflege der Schlucht und des Wanderweges zu Gute kommen.<br />
Laut Wanderführer empfiehlt es sich, sich vorher anzumelden und einen „permisso“ zu reservieren. Haben wir aber nicht getan und war auch nicht nötig.</p>
<p>Die Wanderung geht erst einige Meter in die Schlucht hinein und im Folgenden auf einem gut ausgebauten Wanderweg in sanften Schwüngen auf und ab. Immer schön in der Sonne, welche sich bei unserem Start um 12:45 Uhr deutlich bemerkbar macht. Der Glutofen senkrecht von oben und nicht der kleinste Windhauch. Das ist aber auch schon das Anstrengenste an diesem Weg. Die erste Hälfte der Wanderung ist nett, aber wenig spektakulär. Wenn man dann aber am Grund des Barrancos angelangt ist, läuft man unter einem Dach aus Lorbeerbäumen und anderen Pflanzen in einem regelrechten Urwald durch die Schlucht, bis plötzlich vor einem das Ziel auftaucht: Die Cascade, der Wasserfall.<br />
Ehrlich gesagt, die Wassermenge lässt im August dann doch ein wenig zu wünschen übrig, aber der Dom ist schon schön anzusehen. Die Fotos dieser Tour gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606725956786/">hier</a>.</p>
<p>Was wir heute neben den schönen Eindrücken mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass wir körperlich wohl doch nicht so unfit sind, wie anfangs befürchtet. Wir haben diverse andere Wanderer überholt und abgehängt und es gab auch einige, die nach uns in die Schlucht gegangen sind, die wir aber später nicht mehr gesehen haben, die also aufgegeben haben müssen. Und es gibt nur diesen einem Weg durch die Schlucht. Aber zugegeben: Ein bisschen kaputt waren wir am Schluss der drei stündigen Tour dann doch <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das google-Earth Lesezeichen für den Barranco del Infierno gibt es <a href="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/Barranco_del_Infierno.kmz">hier</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 4</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir lassen es ruhig angehen. Ich bin schon wieder um acht Uhr wach geworden, habe aber, nachdem ich einen Kaffee aufgesetzt habe, noch bis um halb zehn im Bett gelegen und gelesen (Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Sehr &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-4-mi-3007/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2754666356/" title="Gandalf von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/dce2af2fe39d786f70d547adf9c7ab79.jpg" width="240" height="160" alt="Gandalf" /></a>
</div>
<p>Wir lassen es ruhig angehen. Ich bin schon wieder um acht Uhr wach geworden, habe aber, nachdem ich einen Kaffee aufgesetzt habe, noch bis um halb zehn im Bett gelegen und gelesen (Jan Weiler: Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Sehr zu empfehlen, sehr lustig), während meine liebe Frau neben mir lag und leiste vor sich hin schnarchte <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir haben uns nach dem Kaffee dann vorgenommen, nachdem wir ein wenig hier am Pool und auf unserer Dachterrasse gelegen haben, nach El Médano zum Strand fahren. Soweit der Plan…<br />
Es hat dann noch dazu gereicht die Dachterrasse zu verlassen, als es und dort zu warm wurde und uns auf die untere vor dem Appartement zu schleppen. Später haben wir es immerhin noch einmal an den Pool geschafft!<br />
Nachmittags kam uns eine der vielen Katzen besuchen. Eine ganz liebe, die wir wegen ihrer Färbung „Gandalf“ getauft haben. Eine sehr anhängliche Katze, die immer gern auf meinen Schoß springt. Wenn sie sich dann richtig wohl fühlt, dann sabbert sie ein bisschen und es tropft Speichel aus ihrem Maul, was meine liebe Frau zu folgendem Kommentar verleitete:</p>
<blockquote><p>Hey, bei 30° &#8216;ne tropfende Muschi auf dem Schoß! Hat auch nicht jeder!</p></blockquote>
<p>Bah! Banause!</p>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 3</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Nacht wieder nicht so gut geschlafen, hatte ich ja schon berichtet, dass es warm ist und der Ventilator nervt. Man muss aber sagen, dass die Matratzen für spanische Verhältnisse außerordentlich gut sind. Recht hart und hängen nicht &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-3-di-2907/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px;height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753363057/" title="Teneriffa_006 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/2fa18cdcf4e494103c704e0ed912ca43.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_006" /></a>
</div>
<p>In der letzten Nacht wieder nicht so gut geschlafen, hatte ich ja schon berichtet, dass es warm ist und der Ventilator nervt. Man muss aber sagen, dass die Matratzen für spanische Verhältnisse außerordentlich gut sind. Recht hart und hängen nicht durch. Es kann einem ja passieren quasi in einer gefühlten Hängematte zu nächtigen.</p>
<p>Dann eben früh aufstehen, Frühstücken und die erste Tour beschließen. Ja ja, is&#8217; schon klar: Welcher vernünftige Wanderer beschließt seine Touren NACH oder WÄHREND des Frühstücks? Meine Liebe Frau und ich! Die erste Tour ist immer eine zum „eingewöhnen“. Das heißt kurz und nicht allzu anstrengend.<br />
Wir haben uns den Volcán Garachico in der Montaña Negra (1402 Meter) entschieden. Es ist ein Streifzug durch kontrastierende, pechschwarze Lavagrushänge, Schlackekegel und hellgrün leuchtende Kiefernwälder.</p>
<p>Und zum eingewöhnen ist das eine schöne Wanderung! Keine großartigen Anstiege und eine tatsächlich sehr schöne Vulkanlandschaft. Über den schwarzen Lavasand geht es durch und über erkaltete Lavaströme zu einem Fichtenwald und wieder über eine Hochebene zurück zum Ausgangspunkt. Dabei haben wir den Vulkan Garachico in etwa 1,5 Stunden reiner Gehzeit einmal umrundet.</p>
<p>Das Bild zeigt den Pico del Teide vom Fuß des Garachico.</p>
<p>Weitere Bilder dieser Wanderung findest Du <a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/sets/72157606711321041/">hier</a>, das Lesezeichen(kmz) für google-Earth <a href="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/uploads/2008/08/Volcan_Garachico.kmz">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Teneriffa &#8211; Tag 2</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 21:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ist es einfach sehr warm, deutlich wärmer als ich wir uns das vorgestellt haben. Auch nachts kühlt es sich nicht wirklich ab und in unserem Appartement wäre es ohne den Deckenventilator nicht auszuhalten. So schön so ein Ventilator über &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-2-mo-2807/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:250px; height:170px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753831609/" title="Teneriffa_174 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/622a6a4abdcfa5f9e59b9e51677dd7dc.jpg" width="240" height="160" alt="Teneriffa_174" /></a>
</div>
<p>Hier ist es einfach sehr warm, deutlich wärmer als ich wir uns das vorgestellt haben. Auch nachts kühlt es sich nicht wirklich ab und in unserem Appartement wäre es ohne den Deckenventilator nicht auszuhalten. So schön so ein Ventilator über dem Bett auch sein mag, ist es zum einen ungewohnt einen ständigen Luftzug über sich zu verspüren und andererseits macht das Teil krach. Weiterhin ist es ohne Decke zu kalt und mit zu warm… Lange Rede kurzer sinn: Ich habe in der ersten Nacht beschissen geschlafen!</p>
<p>Den ersten Urlaubstag verbringen wir immer damit, dass wir Beamtenmikado spielen: Wer sich zuerst bewegt hat verloren <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Wir haben das dann auch konsequent durchgezogen. Der Tagesablauf sah dann wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>gegen 9 Uhr aufstehen und einen Kaffee aufsetzen. (Naja, erst einmal die Maschine und die Tassen schrubben. Es ist hier alles schmierig.) </li>
<li>Auf der Terrasse sitzen und lesen.</li>
<li>Umziehen an den Pool und lesen.</li>
<li>Auf die Terasse zurückziehen, Kaffee trinken und lesen.</li>
<li>Dann lässt es sich am Abend nicht mehr vermeiden. Wir müssen doch noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen.</li>
<li>Boa, bin ich kaputt <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Nebenbei hat meine liebe Frau heute die erste Kakerlake gesichtet. War ja klar. Wenn man hier her fährt muss man damit rechnen und vor allen Dingen, wenn man inmitten einer Bananenplantage wohnt.</p>
<p>Im übrigen kommen die Schaben zum Sterben zu uns. Normalerweise sind die Biester ja ziemlich flink auf ihren sechs Beinen, so dass man maximal einen Versuch zur Tötung dieses Insektes hat, aber die Teile sind durch das Gift, welches innerhalb der Plantage gesprüht wird so benommen, dass man auch noch einen zweiten und dritten Versuch bekommt, wenn man das Tierchen einmal verfehlt hat <img src='http://www.martin-fredrich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Katzen gibt es hier natürlich auch und scheinbar ist unser Appartement das, in dem vorher immer etwas vom Tisch gefallen sein muss. Es sitzen jedenfalls immer vier hier bei uns.</p>
<p><strong>Lesefutter: </strong><br />
Will Randall: Unter Krokodilen. Ein Engländer auf den Solomon Inseln.</p>
<p>Rezension bei Amazon, die mir vollkommen aus der Seele spricht:</p>
<blockquote><p>Wer hat nicht schon mal davon geträumt, das graue, kalte Europa hinter sich zu lassen und auszusteigen, um irgendwo im sonnigen Süden was Sinnvolles zu machen?<br />
Will Randall hat&#8217;s tatsächlich gemacht.<br />
Er hatte den Mumm, seine Zelte (eine gesicherte Existenz, keine Superkarriere, eher schon ein gemütliches, normal aufregendes Leben wie&#8217;s Du und ich haben) in England ab- und in Richtung Salomon-Inseln aufzubrechen. Um irgendwas Sinnvolles zu machen. Mit Betonung auf „irgendwas&#8221;. Was, weiß er nämlich noch nicht, als die Reise losgeht. Aber es muss was Sinnvolles sein, so lautet sein Auftrag.<br />
Recht viel Ahnung davon, was ihn erwartet, hat er auch nicht &#8211; er ist eben kein hart gesottener Globetrotter oder Abenteurer, sondern ein ganz normaler Durchschnittseuropäer auf Reisen. Na ja, nicht ganz: unser „Held&#8221; Will Randall ist nämlich definitiv weniger aufgeblasen und von der eigenen Großartigkeit überzeugt als der typische Durchschnittsreisende aus der „Ersten Welt&#8221;. Und genau das ist es, was „Unter Krokodilen&#8221; so gut macht: Anstelle sich den „Wilden&#8221;, „Ungebildeten&#8221; auf seiner Südsee-Insel überlegen zu fühlen (wie einst Robinson Crusoe) oder ihre Lebensweise und Mentalität zu verklären (wie Robert Louis Stevenson, beide Autoren hat er brav im Rucksack), hat Randall keine vorgefasste Meinung. Stattdessen beobachtet er. Sieht sich um. Unvoreingenommen. Aufmerksam. Mit Humor. Und ausgesprochen wohltuender Bescheidenheit, was seine eigene Person angeht.<br />
Und das Ergebnis ist einfach wunderbar. Wie ein Urlaub vom Lesesessel aus. Man fühlt die Hitze der Südsee, fällt mit Randall vom Boot ins warme Meer, stapft mit ihm über tropische Inseln, kämpft mit Horden goldiger kleiner Hühnerküken, inspiziert das seltsame Baumhaus mit dem Loch im Boden (das Örtchen&#8230;), und erfährt, was es mit der berühmt-berüchtigten Salomon-Zeit auf sich hat&#8230;<br />
Kurz und gut: Ich hätte nie Randalls Mumm &#8211; und vermutlich auch nicht seine Unkompliziertheit und Unvoreingenommenheit. Aber mit ihm in die Südsee zu reisen, war großartig. Macht sooo viel Lust auf mehr.<br />
Mister Randall, wann brechen Sie zur nächsten Reise auf? Ich will wieder mit!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Teneriffa &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 23:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kanaren]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntagmorgen 03:00 Uhr; Der Wecker klingelt und ich fühle mich, als hätte ich gar nicht geschlafen. Wenn ich es richtig überlege, waren es auch nur 2,5 Stunden. Das ist wenig, aber in den nächsten zwei Wochen werde ich mich ja &#8230; <a href="http://www.martin-fredrich.de/2008/08/teneriffa-tag-1-so-2707/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="is" style="width:170px; height:250px;">
<a href="http://www.flickr.com/photos/bartschatten/2753830877/" title="Teneriffa_170 von bartschatten bei Flickr"><img src="http://www.martin-fredrich.de/wp-content/plugins/image-shadow/cache/33a2fa092f1836495579274ae34342c5.jpg" width="160" height="240" alt="Teneriffa_170" /></a>
</div>
<p>Sonntagmorgen 03:00 Uhr; Der Wecker klingelt und ich fühle mich, als hätte ich gar nicht geschlafen. Wenn ich es richtig überlege, waren es auch nur 2,5 Stunden. Das ist wenig, aber in den nächsten zwei Wochen werde ich mich ja erholen können.<br />
Aufstehen, Kaffee kochen, die letzten Sachen packen und gaanz gemütlich den Kaffee trinken. Bloß jetzt keine Hektik. Das vorbestellte Taxi kommt pünktlich um 04:15 und fährt uns in Rekordzeit zum Flughafen. Wir freuen uns darüber, dass wir den Vorabend-CheckIn nutzen konnten, denn in beiden Terminals sind ziemlich lange Schlangen an den Schaltern. Und das am Sonntag um halb Fünf … Zehn Minuten nach unserer Ankunft am Flughafen sind wir auch schon durch die Sicherheitskontrolle und haben jetzt ewig Zeit. Es ist 4:45 Uhr und das Boarding ist für 05:20 Uhr geplant. Immerhin gibt es die aktuellen Zeitungen. Wir sind entspannt, wir haben Urlaub! Wie ich es bisher selten anders erlebt habe, beginnen die Damen und Herren erst um 5:50 mit der Befüllung der Maschine. Ich hätte nie gedacht, dass wir um fünf nach sechs starten können, aber es hat geklappt.</p>
<p>Insgesamt ein ruhiger Flug.</p>
<p>Ankunft um 10:10 Uhr Ortszeit (eine Stunde zurück) auf Teneriffa. Der Flughafen ist überraschend groß. Das gilt für die ganze Insel, dazu aber später mehr. Das Gepäck kommt schnell, die Übernahme des Mietwagens (Citroen C3) geht auch schnell und problemlos von statten. Nur die Wegbeschreibung ins &#8220;<a href="http://www.holidaycheck.de/hotel-Katalogbeschreibung_Hotel+Casas+de+Las+Piedras-hid_46639-ch_kb.html">Casas del Pietra</a>&#8221; ist etwas ungenau und ich verfahre mich (Auch dazu später mehr. Es bleibt nicht bei dem einen Mal). Mit ein wenig Umweg haben wir die Anlage trotzdem gefunden.</p>
<p>Im <a href="http://www.alltours.de/spanien/teneriffa/romantica-app-casas-de-piedra-ort-san-miguel.html">Alltours-Katalog</a> läuft die Anlage unter dem Begriff „Romantica-Appartements“<br />
Was daran Romantisch sein soll, wurde mir in den gesamten zwei Wochen nicht klar, aber anyway, Schwamm drüber. Rustikal ist es und liegt inmitten einer Bananenplantage. Die Appartements waren wohl früher die Unterkünfte der Plantagenarbeiter.</p>
<p>Es ist schön, wenn man so früh am Urlaubsort ankommt. Man hat doch noch eine Menge vom ersten Urlaubstag. Jetzt erstmal das Bad putzen, bäh ist das pekig.</p>
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