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Wanderung Duvenstedter Brook

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Hinweisschild

Und wieder einmal eine Wanderung im Hamburger Norden. Der Duvenstedter Brook besticht durch seine abwechslungsreiche Landschaft. Landwirtschaftliche Nutzflächen, Wald, Wiesen und Moor machen die Wanderung sehr kurzweilig. Brook ist übrigens niederdeutsch und steht für einen Bruch, also einen Sumpf mit Busch- oder Waldbestand mit Bruchwald. Der Duvenstedter Brook ist aus einem Gletscherbecken der letzten Eiszeit vor 20000 Jahren entstanden. Es empfiehlt sich, zu dieser Wanderung ein Fernglas oder eine Kamera mit einem guten Teleobjektiv mitzunehmen, da Rotwild- und Kranichbeobachtungen möglich sind. Weiterhin ist zu beachten, dass Teile des Weges im September und Oktober wegen der Rotwildbrunft gesperrt sind.

Genug der Präliminarien, jetzt  zur eigentlichen Wanderung. Der günstigste Startpunkt für die knapp 10 Kilometer lange Strecke ist der Parkplatz am Duvenstedter Triftweg direkt an einer scharfen Linkskurve. Direkt gegenüber des Parkplatzes liegt das Naturschutz-Informationshaus. Wir folgen dem kleinen Sandweg der links an dem Haus vorbeiführt. Dieser Weg geht bald in eine kleine Asphaltstraße über, der wir nach links folgen. Kurz darauf treffen wir auf historische Landarbeiterhäuser, die 1937 als Wohnhäuser für die Gutsarbeiter erbaut wurden. Kurz darauf   biegen wir links in den Brügkamp ab. Auf der Höhe des Waldfriedhofes führt der Weg mit schöner Aussicht zwischen Feldern links leicht bergan. Bald darauf überqueren wir im Wald die Ammersbek. Danach halten wir uns leicht nach rechts, bis wir an ein Tor gelangen. In den Monaten September und Oktober ist dieser Durchgang Wildschutzgründen gesperrt und man kann hier nicht weiter gehen. In diesem Fall gehen wir nach links und folgen diesem Weg bis wir auf einen breiteren Sandweg treffen. Auf diesen nach rechts abbiegen und nach etwa 100 Metern links in einen kleinen Trampelpfad. Dieser wird dann zu einem etwas unwegsamen Damm und führt uns am sogenannten Professorenmoor entlang zum Wiesenkamper Weg, dem wir nach links folgen. Wer mag, kann die Strecke noch etwas verlängern und mit einem kleinen Schlenker durch den Wald zurück zum Parkplatz zu gehen. Ansonsten führt der Weg direkt zurück zum Parkplatz.

Karte bei Google Maps

Autor: Martin

Teilzeitblogger, Werder Fan, Softwareentwickler, Fotograf, Chaot, Ehemann, Vater, Internet-Junkie

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