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Teneriffa – Tag 6

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Playa de la Tajita

Wieder ein Tag der mit faulenzen und erholen verbracht wird. Da für diesen Tag nichts geplant ist, können wir lange schlafen, was in diesem Fall bis 08:30 bedeutete. Ich fürchte, in diesem Urlaub kultiviere ich die presenile Bettflucht. Den Tag beginnen wir mit einem Käffchen, dann später Frühstück und danach auf die Dachterrasse und auf die Liege. Wir wollten heute jedoch unser Vorhaben umsetzen und tatsächlich an den Strand fahren. Wir waren bisher noch nicht am Wasser, was wir beide doch sehr schade finden. Dabei haben wir doch den Atlantik vor der Tür. Meine liebe Frau schlug vor: „Lass uns doch zur Costa del Silencio fahren“.
Und schon ging der Spass los!

Es kam nämlich genau das, was ich hasse wie die Pest: Keine vernünftige Beschilderung, nur Ferienhausanlagen und Hotels, eine Affenhitze und ich hatte nach zehn Minuten Sucherei keine Lust mehr. Wir haben in Ten-Bel, so hieß der Ort, natürlich nichts gefunden. Weder Badebucht, noch einen Strand. Nichts, nada, niente. Also dann doch nach El Médano, sind ja nur zehn Kilometer. Dort angekommen tut sich uns ein eigentlich schöner Sandstrand auf. Ein ziemlich harter Wind weht dort und der Himmel steht voller Matten der Kite-Surfer, die zwischen den vielen Windsurfern herumflitzen.
Eigentlich schön anzusehen, aber wir hatten dann doch keine Lust uns direkt dazwischen zu legen. Dann also zurück nach Los Abrigos. Super! Meine Laune wurde immer besser 😉 .

In dem Ort der typische Schotterparkplatz in Hafennähe und siehe da: Eine Badebucht!

Badebucht? Nun ja, es handelte sich hier eher um eine Müllhalde mit Badegelegenheit. Es gab dort aber zumindest ein paar „Dorfschönheiten“, die sich zwischen dem Abfall drapiert hatten.
Das war also auch nichts. Der geneigte Leser ahnt schon, wie es um mein Wohlbefinden bestellt war.

Als wir von El Médano nach Los Abrigos fuhren, sind wir doch an der Montaña Roja verbeigekommen, wo es noch einen Strand gab, den Playa de la Tejita. Versuchen wir es doch einmal dort. Also wieder vier Kilometer zurück, die Strecke kenne ich jetzt.
Einmal davon abgesehen, dass ich mich in der Folge fast mit meiner lieben Frau gestritten hätte, sie ist aber nicht darauf eingegangen, war dies eine sehr gute Entscheidung diesen Strand anzufahren.
Feiner grauer Sand, ein flacher Abgang zum Wasser und schöne hohe Wellen, die mich ein bisschen an St.-Girons erinnert haben.
Der starke Nord-Ostwind, der über die Montaña hereinpfiff und den Sand vor sich hertrieb, hat uns dann auch noch ein kostenloses peeling verabreicht 😉

Nach dem etwas holperigen Beginn, hatten wir dann doch noch einen schönen Strandtag! Dort werden wir in den nächsten Tagen wieder einmal hinfahren.

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